Der Spiegel/ – ein Sachverhalt von Kunst und Alltag (1988–88)

Der Spiegel/ – ein Sachverhalt von Kunst und Alltag (1981-88)

(Siehe hierzu auch die Einträge Die Zwillingsschwester https://diepiratenpartei.wordpress.com/

Publiziert am 07. Februar 2012/Aktualisiert am 04. Februar 2016 14:46
DIE GEGENWART DER VERGANGENHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER GEGENWART

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik, Logik, Geschichte der Wissenschaft, Prüfung, Heute

Aus dem Umstand, dass der Fall bei Annette Schavan ganz anders liegt als bei Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg – „ … Der Gutachter beanstandet Textstellen auf 60 der 351 Seiten … “ (Der SPIEGEL 42/2012, S. 17, http://www.hanspeterporzner.de/) –, leitet DER SPIEGEL ein Argument ab, das den Entzug des Doktortitels Karl-Theodor Frhr. zu Guttenbergs nun ganz anders rechtfertigt. Wann begreift auch der DER SPIEGEL, dass der Sachverhalt bei Guttenberg ganz anders liegt und gerade umgekehrt das freie Zitieren auf allen (!) Seiten seiner Doktorarbeit ein Prinzip des Denkens beweist, das den Entzug des Doktortitels nicht rechtfertigt. Eine besondere Leistung des Gutachters bei Schavan jetzt soll sein, dass „technische Hilfsmittel nicht eingesetzt wurden“. Auch das verrät wieder das unwissenschaftliche Denken der Prüfungskommission. Doktorarbeiten auf der Basis der Doppelstruktur Politiker/Wissenschaftler/Geheimnisträger sind anders zu bewerten. Ob der Sachverhalt, der für Guttenberg ganz sicher gilt, auch für Schavan zutrifft, bedarf einer ganz anderen Prüfung. Aber auch hier wäre ich vorsichtig.

Hans-Peter Porzner (Autor der Trilogie „Das WikiPlott Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“, Wolnzach 2011, 2012 http://www.hanspeterporzner.de/)

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KT AUF EINE BRIEFMARKE

KT AUF EINE BRIEFMARKE

Publiziert am 29. Dezember 16:06 2012/Aktualisiert am 04. Februar 2016 14:46
DIE GEGENWART DER VERGANGENHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER GEGENWART

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik

Über das Werden der Doktorarbeit Karl-Theodor Frhr. zu Guttenbergs

Vgl. hierzu:

http://de.scribd.com/doc/49975994/Karl-Theodor-Frhr-zu-Guttenberg-Verfassung-und-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-in-den-USA-und-der-EU, Vorwort. (Von Georg Elser)

„ …

So pionierhaft sich diesbezüglich der amerikanische Pfad zu gestalten wusste, so eklektisch eigen wurde der europäische beschritten. Letzterer befindet sich wiederkehrend am Scheideweg. Kann man demgemäß und aktuell von Scheitern sprechen? Von einem großen Projekt, das im Angesicht des Hafens noch tragisch Schiffbruch erleidet? Oder vernehmen wir lediglich ein erneutes, wenngleich keuchendes historisches Durchatmen? Zumindest verpasste Europa in den Jahren 2007 und 2008 zum wiederholten Male den Kairos und ließ die notwendige Unbedingtheit des Gestaltungswillen nur schemenhaft erkennen.

Es ist indes müßig zu debattieren, ob es die – letztlich nie eingeräumte – Furcht vor der eigenen Courage oder lähmender Pragmatismus war, der aus einem hart erkämpften Verfassungsvertrag schließlich einen ‚Vertrag von Lissabon‘ werden ließ und selbst diesen in vermeidbare Warteschleifen drängte.

Gleichwohl bildet auch diese Zäsur ein lebendiges wie traditionell paradoxes Beispiel europäischer Verfassungsgeschichte, wonach in jeder noch so brachialen Ablehnung immanent der Fortgang angelegt ist.

Demzufolge hätte die vergleichende Beurteilung zweier Verfassungsprozesse mit einem gewissen Optimismus bei jeder ‚europäischen Krise‘ enden können. Die Betrachtungen und Bezugnahmen dieser (2006 eingereichten) Monographie gehen nunmehr bis in das Jahr 2007 – abgesehen von einigen punktuell aktualisierten Gedanken.

Diese Arbeit entspringt einer ungewöhnlichen Verkettung von Glücksfällen. Oder nach anderem – im obigen Sinne untypischem – Verständnis der vereinzelten Wahrnehmung eines … Kairos‘.

Augenblicken kann man schwer zu Dank verpflichtet sein, den sie gestaltenden Persönlichkeiten jedoch umso mehr. Insbesondere wenn der be- und ergriffene Moment dauerhafte Kräfte zu entfalten wusste.

Ein unerreichtes (nicht lediglich) wissenschaftliches Kraftfeld und die Teilnehmer verpflichtendes Erbe war und ist das nunmehr zu Recht ‚legendär‘ zu nennende ‚Häberle-Seminar‘, das dem von Konrad Hesse geprägtem Vorbild längst weit enteilt ist – ohne den ‚akademischen Enkeln‘ Erinnerungen und Berufungen auf eine Leitfigur der Verfassungslehre zu entwinden. Der Gedanke an die Teilnahme umweht den Verfasser nicht nur während intellektuell dürftigerer Alltagserlebnisse dauerhaft – und erhält wenigstens den Anspruch höchster Qualität eigenen Gemurmels. Von Herzen Danke meinem großen Lehrer Prof. Dr. Dies. mult. h.c. Peter Häberle für Unzähliges, das kein Vorwort angemessen abbilden könnte. In besonderer Verbundenheit danke ich einem weiteren tatsächlich bedeutenden Europäer, Prof. Dr. Rudolf Streinz.

Wie oft wurde der Kairos der Fertigstellung durch freiberufliche wie später parlamentarische ‚Ablenkung‘ versäumt, bevor die Erkenntnis dieses traurigen Faktums einer bemerkenswerten Mischung aus eherner professoraler Geduld (wie Liebenswürdigkeit), sanftem, aber unerbittlichem familiären Druck und wohl auch ein wenig der beklagenswerten Eitelkeit weichen durfte.

Berlin, im Winter 2008                                                Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg

… “

Vgl. hierzu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg

Guttenberg studierte von 1992 bis 1999 Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. 1993 begann er ein Studium der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München. Das Studium der Rechtswissenschaft schloss er 1999 mit der Ersten Juristische Staatsprüfung ab (Note befriedigend – 6,8 Punkte). Während des Studiums absolvierte er mehrwöchige Praktika in der Sozietät Peltzer & Riesenkampff in Frankfurt am Main und in der Kanzlei Mayer, Brown and Platt in New York.

Im Anschluss begann Guttenberg eine Promotion bei Peter Häberle. Er verfasste eine Dissertation mit dem Titel Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Rudolf Streinz war als Zweitgutachter tätig. Die Dissertation wurde 2006 durch die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth angenommen. Am 27. Februar 2007 bestand Guttenberg die mündliche Doktorprüfung und erhielt die Gesamtnote summa cum laude. Auf Antrag durfte er ab 7. Mai 2007 den Grad eines Doktors der Rechte vorläufig führen, nach Abgabe der Pflichtexemplare ab dem 28. Januar 2009 unbefristet. Nachdem im Februar 2011 gegen Guttenberg Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit der Dissertation erhoben worden waren, bat dieser am 21. Februar 2011 die Universität Bayreuth um Rücknahme des Doktor-Titels. Nach einer weiteren eigenen Prüfung erkannte die Universität den Titel am 23. Februar 2011 ab.

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Wissenschaftstheorie 9

Wissenschaftstheorie 9

(Eine weitere Doktorarbeit. Titel 2016 geändert)

Publiziert am 16. November 2012 11:15/Aktualisiert am 09. Februar 2016 13:36
DIE GEGENWART DER VERGANGENHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER GEGENWART

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik

Quellen und Fragmente/Oder: Das Internet.
Stoffsammlung zur Theorie der Wissenschaft in der Doktorarbeit Guttenbergs

Einträge auf anderen Accounts:

1.)

Fragment Nr. 7
a)
http://mfmkmuenchen.livejournal.com/

b)
http:///slowart.livejournal.com/

2.)

Fragment Nr. 8
https://www.facebook.com/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch-260131847346292/?ref=ts&fref=ts

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=559578577392037&id=260131847346292

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621

3.)
Fragment Nr. 9
http://hanspeterporzner.jimdo.com/

Weitere Informationen

YouTube

Mitteilung:

Nachdem nun die Trilogie „Das Wikiplott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ fertiggestellt wurde und demnächst auch die Zusammenfassung „Der Politik-Irrtum“, die aber zugleich den überaus aufschlussreichen Sachverhalt dieser Doktorarbeit vor 2006 und nach 2006 zumindest andeutet, bald erscheinen wird, stellt sich die Frage, wie es jetzt weitergeht. Das ist die Frage, die ich zur Zeit am meisten gestellt bekomme.

Hier die Antwort: Diese vier Schriften, die allein für ein wissenschaftlich interessiertes Publikum geschrieben wurden, bereiten von langer Hand nun den eigentlichen Schachzug vor.

Ich werde selbst eine Doktorarbeit mit folgendem Thema anmelden:

Zwei Doktorarbeiten im Vergleich. Oliver Lepsius, Die gegensatzaufhebende Begriffsbildung. Methodenentwicklung in der Weimarer Republik und ihr Verhältnis zur Ideologisierung der Rechtswissenschaft im Nationalsozialismus, München 1994 – Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU, Berlin 2009. Warum die Doktorarbeit Guttenbergs ein Problem der Doktorarbeit von Oliver Lepsius löst.

Beschreibung:

Beide Einleitungen formulieren auf wenigen Seiten ein rigoroses Problem. Gemeint ist der Sachverhalt Begriffsbildung. Lepsius, der Nachfolger auf dem Lehrstuhl von Guttenbergs Lehrer Peter Häberle in Bayreuth, macht z.T. die Philosophie vor 1933 verantwortlich, weshalb in die juristische Forschung offene Begriffe Einzug halten konnten, was dann auch nach Lepsius das Versagen der deutschen Juristen nach 1933 bedingen musste. Die Einleitung macht aber sichtbar, dass Lepsius ungegenwärtig an mindestens zwei Stellen selbst betreibt, was er kritisiert. An diesen Stellen setzt Guttenbergs Doktorarbeit ein. Das Problem Guttenbergs ist ein juristisches und ein philosophisches in einem mehrfachen Sinne. Wie kann eine Europäische Verfassung möglich sein, möglich werden? Wie sind demokratische Universalisierungsbegriffe möglich? Guttenberg geht das Problem (!) komplex an: wie kann es gelöst werden? Es ist klar zu zeigen, dass er von der Doppelstruktur Politiker/Wissenschaftler/Geheimnisträger und ihrer möglichen wissenschaftlichen Begründung ausgeht;  von hier aus leitet (!) sich das eigentliche Thema, der eigentliche Inhalt und die eigentliche Form dieser genialen Doktorarbeit ab. Es ist klar zu zeigen, dass Guttenberg gar nicht anders an die Sache herangehen konnte, will die Europäische Verfassung nicht scheitern.

Ein großes ethisches Bewusstsein zeichnet an jeder Stelle dieser Doktorarbeit verantwortlich. Wir haben Guttenbergs Theorie der Wissenschaft auszuloten und zu erkennen.

Das alles wurde von der Wissenschaft und dem Journalismus nicht gesehen und eine entsprechende Umsetzung deshalb bis heute nicht geleistet.

Diese Sachverhalte sind in eine juristische Sprache zu übersetzen. Diesbzgl. kann es in Guttenbergs Doktorarbeit an keiner Stelle ein Plagiat geben.

Guttenbergs Doktorarbeit hat rückkoppelnde Konsequenzen für die Doktorarbeit von Oliver Lepsius, diese müsste neu geschrieben werden. Das einseitige Bild, das diese Doktorarbeit zeichnet, ist frappierend. Guttenberg begeht nicht diesen Fehler, operiert aber gleichzeitig auf dem wissenschaftlichen Fundament dieser Doktorarbeit. Es erstaunt nicht mehr: Es zeigt sich noch einmal aus ganz anderer Perspektive, wie sorgfältig Guttenberg an die Sachverhalte eigentlich herangeht.

Das gesamte juristische Umfeld Guttenbergs in der Zeit seiner Doktorarbeit ist zu erforschen und die Kenntnis ganz bestimmter Vorbedingungen notwendig, um die komplexe Lage dieser Doktorarbeit auch an dieser Stelle zu erkennen.

Das ist nun also der nächste Schritt. Diese Vorgehensweise von langer Hand habe ich bereits vor etwa eineinhalb Jahren im Auge gehabt.

Hans-Peter Porzner

Siehe hierzu auch:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=559578577392037&id=260131847346292

21.11.2012

Bemerkung:

(Diese Bemerkung ist kein Ersatz für das eigene Studieren der vorliegenden Dokumente.)

Obiger Eintrag hat vor zwei Tagen zu einem heftigen Streit mit Juristen und Wissenschaftlern geführt. „Wie kann man nur … Guttenberg, nein! Der hätte so wie so zurücktreten müssen. Dann wäre halt was anderes gekommen.“ Nach drei Stunden war die Sache entschieden. Man hat mir nichts mehr entgegen setzen können. Die ganze Diskussion wurde flach. Man trank dann noch schnell ein weiteres Glas Wein. So endete also die Diskussion. Es ist nüchtern zu konstatieren: Das hängt nicht mit mir zusammen, sondern mit der Doktorarbeit Guttenbergs. Hat man einmal seine Argumentationslinie, die die Wissenschaft seiner Doktorarbeit darlegt, erkannt, lässt sich das Ganze deduzieren. Es ist dann nur noch eine einfache Fingerübung. Meine Trilogie „Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ ist der Versuch, dies alles nachzuvollziehen im Sinne von so könnte es gewesen sein. Es ist trotzdem nur ein Anfang, zu viele Fragen sind noch offen. Aber immerhin, ein Anfang ist gemacht.

Zu diesem Streit ist Folgendes zu sagen:

1.)

Bezogen auf diese Doktorarbeit hat man zur Zeit noch zwei Optionen:

Entweder sie ist ein Plagiat oder sie ist kein Plagiat.

Den ersten Sachverhalt kennt man, den zweiten hält man im Augenblick noch für nicht möglich, d.h. die herrschende Meinung hat sich auch in der Wissenschaft fest eingenistet.

a)

Man hat die Dokumente nicht gelesen. 

b)

Man muss akzeptieren, dass ich mich mit der Doktorarbeit Guttenbergs wissenschaftlich auseinandergesetzt habe und weiter auseinander setzen werde (siehe oben).

c)

Man muss akzeptieren, dass ich ein wissenschaftliches Interesse an dieser Doktorarbeit habe. (Dass man so etwas überhaupt haben kann, ist offensichtlich schon per se ein Ärgernis.)

d)

Wenn man den Essay von Dirk Kurbjuweit im Der Spiegel, Der Sturz der Götter. Warum Demokratie und Erlösung nicht zueinander passen, 45/2012, S. 34f. liest, bekommt man den Eindruck, dass es niemals um diese Doktorarbeit gegangen ist. Ich will das nicht kommentieren.

Beachtlich ist jedenfalls, dass Kurbjuweit, wohl der Hauptjournalist des Artikels „Das Märchen vom ehrlichen Karl. (Dr.) zu Guttenberg und die Wahrheit“, in: Der Spiegel, 8/2011, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108425.html , den Sachverhalt nicht vollständig recherchiert hat – diese berühmte Seite 15 seiner Doktorarbeit bereits wird dadurch ganz erheblich verzerrt. Aber dadurch bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen, dem Ganzen nachzugehen, d.h. ich habe hier von Anfang an etwas ganz anderes gesehen.

(http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/guttenberg-dissertation-anfang-bei-f-a-z-abgeschrieben-1593201.html)

Mir ist durch Zufall eine Kleinigkeit aufgefallen, an der aber, wie ich langsam ermitteln konnte, die ganze Architektur der Wissenschaft seiner Doktorarbeit und ihrer Begründung hängt – genauer: Mit der Erforschung dieses Details wird gleichzeitig die Sache seiner Wissenschaftlichkeit sichtbar. Diese Kleinigkeit entpuppte sich als ein Pfeilersystem einer hochkomplizierten Architektur der wissenschaftlichen Letztbegründung. Eines ist ganz gewiss: wir haben einen Blick in ihre Räumlichkeiten werfen dürfen.

Wie ist die Methode dieser Doktorarbeit tatsächlich motiviert? Wodurch weist sie sich aus, sodass wir einsehen, wir haben es mit einer Doktorarbeit, die allen juristischen Bedingungen des Universitätsvertrages entspricht, zu tun?

e)

Wenn man will, bin ich ein Theoretiker dieser Thematik. Das war eigentlich das Resultat dieser Diskussion. Damit war man dann zufrieden. Ich war meinerseits zufrieden, weil ich meine Sparringspartner gezwungen habe, ihre unmittelbare Meinung aufzugeben. Ich habe den Widerstand der bloß ungegenwärtig übernommenen Information verflüssigen können. Ein kleiner Erfolg.

2.)

Das Thema von Guttenbergs Doktorarbeit ist schwierig, gerade wenn man bedenkt, dass wir es zeitgleich mit einem Politiker, einem Wissenschaftler und einem Geheimnisträger zu tun haben. Die Arbeit steuert automatisch in politische Untiefen hinein. Guttenberg hat das deutlich gespürt, dass sich in diesem Kontext des Themas die Sachverhalte nicht naiv einfach zitieren lassen, ohne die politische(n) Gegenseite(n) mit wohl ebenso großer Wirkung auf den Plan zu rufen. (Es ist ein gesondertes Problem, dass viele Autoren in ganz bestimmten Kontexten gar nicht erscheinen wollen. Dieser Sachverhalt soll hier aber ebenso nicht weiter ausgeführt werden.) Die Amerikanische Verfassung, die Europäische Verfassung, das Thema der Globalisierung, Politik und Wissenschaft – wie bekommt man das alles unter einen Hut? Geht das überhaupt? Guttenbergs Doktorarbeit ist ein ehrgeiziges Programm von großer Wichtigkeit bis heute.

(Peter Häberle und Guttenberg haben übersehen, dass Wissenschaft auch in den Alltag gezerrt werden kann. Haben sie das? Was zwei Genies für sich durchschauen, muss noch lange nicht im politischen Machtkampf transparent verkaufbar sein, vor allem dann nicht, wenn man den politischen Gegner auf dem falschen Fuß erwischt hat und dieser sich in Ansehung der plakativen Grobheiten, die hier bis heute möglich sind, gar nicht mehr wehren kann.)

Um es zu wiederholen: Wie gehen die Verhältnisse zusammen?

Die Situation der Doktorarbeit wird zusätzlich noch verschärft, weil die Europäische Verfassung 2006 gescheitert ist. Guttenberg hat seine Doktorarbeit 2006 abgegeben und den Doktortitel erhalten. (Im Herbst 2008 schreibt er das Vorwort in der offiziellen Ausgabe. Uns interessiert als Historiker, was er zwischen 2006 und 2008 noch eingefügt hat. Er schreibt davon in seinem Vorwort. Warum hat sich die Publikation seiner Doktorarbeit, sie ist 2009 erschienen, noch so hingezögert?)

Politik und Wissenschaft bilden in seiner Doktorarbeit einen sich gegenseitig bedingenden Zusammenhang der Begründung. Wie kann man sich als Politiker – und als Wissenschaftler schützen? Hier muss man auf Platons „Politikos“ und seinen „Sophistes“ zurückgreifen. Dieses Thema arbeitete ich mit dem ersten Teil der Trilogie „Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ aus. Es ist ein muss, weil Guttenberg diese Sachverhalte kennt, weil er in diesen Kontexten an dieser Stelle denkt, weil der Sachverhalt diese Sprache spricht.

Um nicht in Fallstricke der philosophischen Argumentation zu geraten, widmen sich die ersten 250 Seiten (!) allein dem Problem, wie diese Vergangenheit für eine Gegenwart eine vernünftige Bedeutung bekommen kann. Man muss erkennen, warum ich selbst das Problem in Dialogform ausarbeite. (Sokrates, Platon, Parmenides, Protagoras usw. führen einen Dialog über Guttenbergs Doktorarbeit; dieser Dialog hebt freilich sehr mühsam und spröde an. Dank an meinen Verleger, der das alles mitgetragen hat.) An einer ganz bestimmten Stelle wird eingesehen, dass Guttenbergs Problem ein Problem Platons in diesen Dialogen ist: ab jetzt wird der neue Sachverhalt auf der Basis Platons als Jetzt-Text analysiert, Guttenbergs Doktorarbeit in der Konsequenz dieser Perspektive als Wissenschaft anerkannt.

Diese Sachverhalte kann man alle beweisen. An versteckter Stelle dieses ersten Teils ist der Beweis erbracht, dass Guttenberg tatsächlich diese Probleme hat und sie auch löst. Da ist er mit aller wünschenswerten Genauigkeit sehr konsequent. Der Sachverhalt trifft für Guttenberg zu. Es ist ein allgemein-philosophischer Bezug.

Er liefert selbst den Beweis, dass man seine Doktorarbeit so lesen muss. Aber wie ist das zu kommunizieren, wo der Journalismus doch nur fünf Sätze haben möchte? Ein Riesenproblem.

a)

Guttenbergs pessimistische Einstellung, was wissenschaftliche Neutralität betrifft, ist hier zu erkennen. Er kann gar keine naive Doktorarbeit abgeben. Seine Doktorarbeit enthält entsprechend auch eine Immunisierungsstrategie vor parteiischer Falsifizierung. Auch das will ich an dieser Stelle nicht weiter kommentieren.

3.)

Es ist zu zeigen, dass eine solche Argumentation in seiner Doktorarbeit zum Tragen kommt. An dieser Stelle fällt ein Licht auf seine Ethik. Die philosophische Argumentation ist also auch aus diesen Gründen leicht in eine juristische zu überführen. Guttenberg geht es um die Europäische Verfassung und um ihre Umsetzung. Diesbzgl. beleuchtet seine Doktorarbeit auf einer anderen Ebene nur ihr Problem; d.h. wenn man nicht ihr Lösungsangebot, die in einem BASALtext, den es eben zu ermitteln gilt, verborgen ist, erkennt, erkennt man auch nicht den Sachverhalt Doktorarbeit. Die Teile sind miteinander unzertrennbar verzahnt. Oberflächentext und BASALtext sind architektonisch durch die Sichtbarmachung der Gliederungsteile – diese Architektur ist also eine gegliederte – zu unterscheiden. Diese Gliederungsteile sind zu diskutieren und in einem Atlas darzustellen. Das alles beweist die Sache der Wissenschaft.

a)

Noch einmal: In diesem BASALtext ist auch seine wissenschaftliche Leistung bezogen auf das Thema seiner Doktorarbeit verborgen – und zugleich die philosophische Begründung für die unmittelbare Methode seines Vorgehens an der „Oberfläche“ des Textes. Wir haben also eigentlich zwei wissenschaftliche Leistungen zu erkennen. Was heißt BASALtext?

4.)

Es ist unabdingbar nötig, dass man die Autoren, die Guttenberg zitiert bzw. nicht-zitiert, gut kennt, um die Veränderungen, die er vornimmt, die Anordnung der Autoren im Text, d.h. ihre Stellung im Text einschätzen und bewerten zu können. Wir haben hier von der Methode der Hermeneutik gesprochen. Die Doktorarbeit zwingt uns dazu, sich mit diesen Autoren zu beschäftigen. Warum zitiert er das an dieser Stelle so? Warum bringt er hier eine Veränderung des Textes, hier eine Verfremdung? Warum darf er den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages so einsetzen? Es ist klar zu zeigen, dass Guttenberg den Wissenschaftlichen Dienst nicht zitieren muss. Auch das ist aus der Doppelstruktur Politiker/Wissenschaftler/Geheimnisträger und aus dem übergeordneten Interesse seines Themas abzuleiten. Er kann gar keine andere Doktorarbeit abliefern. Seine Methode beweist genau das Gegenteil dessen, was man ihm angekreidet hat. (Genaue Analyse dieser Sachverhalte siehe meine Trilogie „Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“.)

5.)

Guttenbergs Doktorarbeit ist durch die Architektur Oberflächentext-BASALtext zu bestimmen. Diesen BASALtext erkennt man nur, wenn man diese Sachverhalte aufzuschlüsseln vermag.

Die entscheidende Frage im Hinblick auf wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit: Durch welche Sache gelangen wir auf diese Ebene des BASALtextes? Das ist es dann auch, was mich vor allem interessiert. Guttenbergs Vorschlag ist wahrlich genial.

a)

Wir kommen ohne dies Internetplattform GuttenPlag Wiki paradoxerweise nicht aus. Erst wenn wir den ganzen Text durchleuchtet haben, erschließt sich uns die Bedeutung des BASALtextes und was er darstellen soll. Es geht um ein Programm zu einer Europäischen Verfassung, um die Sprache Europäische Verfassung.

Diese Internetplattformen sind für sich genommen freilich wissenschaftlich höchst problematisch. Damit kann man keine Wissenschaft machen, d.h. das ist noch keine Wissenschaft. Man kann von hier aus auch kein wissenschaftliches Urteil fällen. Die Methode des Modularisierens steuert in etwas hinein, was weniger ist als eine Hilfswissenschaft. Es ist verwerflich, wenn man hier verharrt und das Ergebnis als abschließendes Resultat nimmt. Jean Baudrillard würde hier vom Obszönen sprechen.

b)

Erst wenn man das durchschaut hat, ist auch Guttenbergs komplexes Denken, das ein wissenschaftstheoretisches und philosophisches zu nennen ist, auszuloten. Das ist dann noch einmal ein eigener Schritt.

Wie sind Begriffe der Universalisierung in Demokratien möglich? Globalisierung und Europäische Verfassung zwingen zu diesen Überlegungen. Wie sind sie – das ist ein großes Thema seiner Doktorarbeit – wissenschaftlich, d.h. philosophisch zu begründen. An dieser Stelle ist er vielen Wissenschaftlern voraus. An dieser Stelle beginnt die Auseinandersetzung mit Autoren wie beispielsweise Oliver Lepsius.

6.)

Eine maximale Kenntnis des politischen, politologischen, soziologischen, rechtswissenschaftlichen Schrifttums ist erwünscht. Dennoch muss das uns nicht unbedingt bezogen auf die Architektur dieser Doktorarbeit weiter bringen. Wir müssen den Blick offen halten. Beispiel: die frühromanische Architektur kann uns ebenso einen Wink geben, wie wir die Komposition dieses Textes uns vorzustellen haben. Das Verhältnis von Krypta und Erdgeschoss ist bezogen auf die westromanische Architektur in der Regel zueinander analog, bezogen auf die ost- südromanische Ausprägung nicht unbedingt, d.h. jenen Typus trifft man hier äußerst selten an (Hans Eckstein). René Descartes' Schrift „Meditationes de prima philosophia“ (1641) ist ein weiteres Beispiel. BASALtext und unmittelbar sichtbarer Text verhalten sich bei Guttenberg nicht analog. Wie hängen diese beiden Texte zusammen? Wir kommen ohne Verständnis in die innere Architektur des Zusammenhangs nicht weiter. Man hat hier eine Sprache zu lernen. Man muss die architektonischen Begrifflichkeiten lernen, ansonsten können wir diese Architektur nicht beschreiben, nicht erklären, nicht verstehen. Genau deshalb müssen wir Seite für Seite analysieren. BASALtext ist hier übrigens nicht zu verwechseln mit dem Sachverhalt von Hauptsystem und Subsystem bei Niklas Luhmann.

a)

Was mich an dieser Doktorarbeit interessiert, fragte man mich. Seit dreißig Jahren erforsche ich solche Zusammenhänge. Vielleicht kann ich in fünf Jahren, wenn es so sein soll, die ersten Bände veröffentlichen. Alle meine Tätigkeitsfelder sind u.a. von dieser oder einer ähnlich gelagerten Thematik bestimmt.

7.)

Guttenberg hat eine schwierige Doktorarbeit geschrieben. Aber sie gibt etwas her. Man kann von ihr viel lernen. Wir stehen mit der geisteswissenschaftlichen Erforschung ihrer Architektur, um auch das noch einmal zu wiederholen, erst am Anfang. Man muss es hervorheben: Sie ist selbst Geisteswissenschaft im Sinne von höchster Wissenschaft.

a)

Eines muss klar sein. Guttenberg hatte keine Chance. Welcher schnellzüngige Journalismus nimmt sich die Zeit, um in diese Materie vorzudringen? Keiner.

b)

Wenn man Guttenberg loswerden wollte, dann nicht auf diesem Weg. Guttenberg hat sich dem Thema der Bedingung der Möglichkeit der Europäischen Verfassung mit Leib und Seele verschrieben. Dass er in diese Konstruktionsprobleme hinein steuern musste, ergibt sich fast zwangsläufig. Sein Doktorvater und er haben eine hervorragende Arbeit geleistet.

c)

Wenn man die Argumentation Plagiat aufrecht erhalten will, muss man meine Argumente widerlegen. Das dürfte schwer fallen. Man kann nur eine andere Deutung versuchen. Das würde mich dann wieder brennend interessieren. Dann beginnt aber das Alltagsgeschäft der Wissenschaft. Es ist eine größere Kunst, diese Doktorarbeit als geisteswissenschaftlich wertvolle Schrift fest in den Wissenschaftsbetrieb einzuführen. Genau das habe ich aber vor.

Näheres hierzu in der bald erscheinenden Zusammenfassung „Der Politik-Irrtum“, Verlag Kastner, Wolnzach 2012.

Siehe hierzu auch:

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Wissenschaftstheorie 8

Wissenschaftstheorie 8

(Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg 2012. Titel 2016 geändert.)

Publiziert am 07. Oktober 2012 11:53/Aktualisiert am 09. Februar 2016 13:41
DIE GEGENWART DER VERGANGENHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER GEGENWART

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Leserbriefe, Texte im Internet, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik

Quellen und Fragmente/Oder: Das Internet.
Stoffsammlung zur Theorie der Wissenschaft in der Doktorarbeit Guttenbergs;


http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/robert-grosseteste-etwickelte-bereits-im-mittelalter-eine-urknall-theorie-13054738.html

17. Oktober 2012

ZWEI LESERBRIEFE

1.)

Leserbrief an DER SPIEGEL zum Artikel:

Klaus Brinkbäumer, Jan Friedmann, Barbara Schmid, Markus Verbeet, Autopsie. Hat Annette Schavan in ihrer Dissertation getäuscht? Ja, sagt der Gutachter der Universität. Die Ministerin könnte den Doktortitel verlieren, die Kanzlerin ein treues Kabinettsmitglied, in: Der Spiegel 42/2012, S. 16-20.

Aus dem Umstand, dass der Fall bei Annette Schavan ganz anders liegt als bei Guttenberg – „ … Der Gutachter beanstandet Textstellen auf 60 der 351 Seiten … “ (S. 17) –, wird ein Argument abgeleitet, das den Entzug des Doktortitels Guttenbergs nun ganz anders begründen soll. Wann begreift die Wissenschaft, dass der Sachverhalt bei Guttenberg ganz anders liegt und gerade umgekehrt das freie Zitieren auf allen (!) Seiten seiner Doktorarbeit ein Prinzip des Denkens beweist, das den Entzug des Doktortitels nicht rechtfertigt? Eine besondere Leistung des Gutachters bei Schavan soll außerdem sein, dass technische Hilfsmittel nicht eingesetzt wurden. Doktorarbeiten auf der Basis der Doppelstruktur Politiker/Wissenschaftler/Geheimnisträger sind anders zu bewerten. Ob der Sachverhalt, der für Guttenberg ganz sicher gilt, auch für Schavan zutrifft, bedarf einer ganz anderen Prüfung. Vielleicht ist diese Doktorarbeit ähnlich gelagert?

Vgl. hierzu: Hans-Peter Porzner, Das WikiPlott Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, Wolnzach 2011

Siehe: http://www.hanspeterporzner.de/

2.)

a)

Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Artikel:

Heike Schmoll, Studien zum Herumdoktorieren. Das Verhalten von Plagiatsjägern und ihrer Beute, in: FAZ, Politik, Dienstag, 16. Oktober 2012, Nr. 241, S. 3.

Leserbrief auch an Frau Heike Schmoll, FAZ

Sehr geehrte Frau Schmoll,

Bezogen auf die Anrede „hermeneutische Maus“, mit der man mich vor gut einem Jahr in der Sache „Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ geschmückt hat, darf ich Ihnen folgendes Zitat zukommen lassen.

Heike Schmoll, Studien zum Herumdoktorieren. Das Verhalten von Plagiatsjägern und ihrer Beute, in: FAZ, Politik, Dienstag, 16. Oktober 2012, Nr. 241, S. 3. „ … Nicht nur auf den Plagiatsplattformen, sondern auch in diesem Gutachten offenbart sich ein technizistisches Textverständnis. Es scheint so, als werde die für die Geisteswissenschaften zentrale Methode der hermeneutischen Textanalyse zugunsten eines kleinteiligen Wortabgleichs verabschiedet. Die hermeneutischen Wissenschaften fürchten spätestens seit der Guttenberg-Affäre um den Verlust zentraler Techniken des Textverstehens und Interpretierens. … “

Gratulation zu ihrem Zeitungsartikel. Sie sind die Erste, soweit ich sehe, die meine Argumentation, was die Sache des Plagiatsvorwurfs gegenüber Guttenberg und ihrer Entkräftung betrifft, aufgreift. Sie bedienen sich zwar bei mir, aber ich werde Sie nicht anzeigen. Daraus dürfen Sie aber nicht schließen, dass das, was Sie betreiben, kein Plagiat ist. Die Argumentationen aber, die bezogen auf Guttenberg gelten und ihn voll und vollständig rehabilitieren, gelten damit noch lange nicht für Sie oder für Frau Schavan. Das schließt nun aber wiederum nicht aus, dass beide Doktorarbeiten ähnlich gelagert sind. Richtig, man muss sich auch mit der Doktorarbeit von Frau Schavan beschäftigen. Weiter so.

Hans-Peter Porzner, Das WikiPlott Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, Wolnzach 2011

Siehe: http://www.hanspeterporzner.de/

b)

EIN OFFENER BRIEF

Sehr geehrter Herr Michael Hanfeld,

bezugnehmend auf Ihren Artikel „Jetzt wirst du ganz großes Kino. Sat.1 produziert einen Film, der werden soll wie noch keiner. In ‚Der Minister’ geht es um eine unglaubliche Politiker-Karriere. Ähnlichkeiten mit Guttenberg liegen auf der Hand.“ in der Ausgabe der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG vom Freitag, 12. Oktober 2012, S. 33, Medien, empfehle ich Ihnen meine Trilogie „Das WikiPlott Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“.

Siehe: http://www.hanspeterporzner.de/

Guttenberg hat eine geniale Doktorarbeit geschrieben. Studieren Sie diesbzgl. meine Trilogie „Das WikiPlott“. Ich werde jetzt, nachdem ich diese Trilogie fertiggestellt habe, das Thema in die Wissenschaft steuern und dort neu prüfen lassen. Dann wird man wohl auch ganz andere Spielfilme Guttenberg drehen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Peter Porzner

Hier einige Informationen:

http://www.hanspeterporzner.de/

http://de-de.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736

In der Abfolge meiner Trilogie sind weitere Forschungsprojekte und Themen zur Doktorarbeit Guttenbergs zu präzisieren, zu bearbeiten oder überhaupt anzugehen. (Auswahl).

Das Ärgernis der Wahrheit. Rudolph Berlinger und Heinrich Rombach. Metaphysik und Phänomenologie.

Über den platonischen Wahrheitsbegriff und seine Anwendung in der Moderne.

Platons Wahrheitsbegriff im Vergleich mit Thomas Manns Begriff des Literarischen: Der Doppelroman „Felix Krull“ und „Königliche Hoheit“.

Guttenbergs Theorie der Wissenschaft.

Platon und Karl. R. Popper. Probleme der Wissenschaft bis heute.

Geschichte der Kategorienlehre: Platon, Aristoteles, Kant, Hegel, Trendelenburg. Guttenbergs Vorschlag.

Die indes/natürlich/indessen-Kategorie in der Doktorarbeit Guttenbergs. Steuerung und Impuls.

Die Sprachphilosophie in der Doktorarbeit Guttenbergs.

Europa – ein kaleidoskopisches Projekt. Guttenberg und André Glucksmann.

Guttenbergs Doktorarbeit vor und nach 2006.

Europa – Diplomatie. Wissenschaft, Politik und Wahrheit.

Wissenschaft und Politik. Analyse der Doppelstruktur in der Doktorarbeit Guttenbergs im Vergleich mit Platons „Politikos“. Die Entdeckung der Kategorienlehre in Platons Dialog „Sophistes“.

Warum das freie Zitieren in der Doktorarbeit Guttenbergs juristisch legitim ist. Das problemlose Übersetzen der philosophischen Argumentation in eine juristische Sprache.

Peter Häberle – der Doktorvater Guttenbergs: ein Hegelianer in Bayreuth?

Warum es in der Doktorarbeit Guttenbergs kein Plagiat geben kann.

Warum die Prüfungsordnung der Universitäten durch die Doktorarbeit Guttenbergs nicht gefährdet wird. Warum die Argumentationen Oliver Lepsius‘ und Volker Riebles gerade bei Guttenberg nicht greifen.

Die Doktorarbeit Guttenbergs bitte studieren unter:

http://de.scribd.com/doc/49975994/Karl-Theodor-Frhr-zu-Guttenberg-Verfassung-und-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-in-den-USA-und-der-EU

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki

Hinweis: Wir schreiben ab und zu anstatt Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg. Wir setzen diese falsche Schreibweise ein, um drastisch auf die fehlerhafte Deutung durch die bisherige Wissenschaft, durch den bisherigen Journalismus und auf die falsche Methode des Modularisierens von http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki aufmerksam zu machen. Auch in diesen Kontexten dieser Spielfilmproduktionen kann es nicht um Guttenberg gehen.

Über das Werden der Doktorarbeit Guttenbergs. (Quellen und Dokumente. Die bloßen Fakten [Positivismus]).

Vgl.hierzu:

http://de.scribd.com/doc/49975994/Karl-Theodor-Frhr-zu-Guttenberg-Verfassung-und-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-in-den-USA-und-der-EU, Vorwort.

„ …

So pionierhaft sich diesbezüglich der amerikanische Pfad zu gestalten wusste, so eklektisch eigen wurde der europäische beschritten. Letzterer befindet sich wiederkehrend am Scheideweg. Kann man demgemäß und aktuell von Scheitern sprechen? Von einem großen Projekt, das im Angesicht des Hafens noch tragisch Schiffbruch erleidet? Oder vernehmen wir lediglich ein erneutes, wenngleich keuchendes historisches Durchatmen? Zumindest verpasste Europa in den Jahren 2007 und 2008 zum wiederholten Male den icaipöq (Kairos) und ließ die notwendige Unbedingtheit des Gestaltungswillen nur schemenhaft erkennen.

Es ist indes müßig zu debattieren, ob es die – letztlich nie eingeräumte – Furcht vor der eigenen Courage oder lähmender Pragmatismus war, der aus einem hart erkämpften Verfassungsvertrag schließlich einen ‚Vertrag von Lissabon‘ werden ließ und selbst diesen in vermeidbare Warteschleifen drängte.

Gleichwohl bildet auch diese Zäsur ein lebendiges wie traditionell paradoxes Beispiel europäischer Verfassungsgeschichte, wonach in jeder noch so brachialen Ablehnung immanent der Fortgang angelegt ist.

Demzufolge hätte die vergleichende Beurteilung zweier Verfassungsprozesse mit einem gewissen Optimismus bei jeder ‚europäischen Krise‘ enden können. Die Betrachtungen und Bezugnahmen dieser (2006 eingereichten) Monographie gehen nunmehr bis in das Jahr 2007 – abgesehen von einigen punktuell aktualisierten Gedanken.

Diese Arbeit entspringt einer ungewöhnlichen Verkettung von Glücksfällen. Oder nach anderem – im obigen Sinne untypischem – Verständnis der vereinzelten Wahrnehmung eines … ‚Kairos‘.

Augenblicken kann man schwer zu Dank verpflichtet sein, den sie gestaltenden Persönlichkeiten jedoch umso mehr. Insbesondere wenn der be-und ergriffene Moment dauerhafte Kräfte zu entfalten wusste.

Ein unerreichtes (nicht lediglich) wissenschaftliches Kraftfeld und die Teilnehmer verpflichtendes Erbe war und ist das nunmehr zu Recht ‚legendär‘ zu nennende ‚Häberle-Seminar‘, das dem von Konrad Hesse geprägtem Vorbild längst weit enteilt ist – ohne den ‚akademischen Enkeln‘ Erinnerungen und Berufungen auf eine Leitfigur der Verfassungslehre zu entwinden. Der Gedanke an die Teilnahme umweht den Verfasser nicht nur während intellektuell dürftigerer Alltagserlebnisse dauerhaft – und erhält wenigstens den Anspruch höchster Qualität eigenen Gemurmels. Von Herzen Danke meinem großen Lehrer Prof. Dr. Dies. mult. h.c. Peter Häberle für Unzähliges, das kein Vorwort angemessen abbilden könnte. In besonderer Verbundenheit danke ich einem weiteren tatsächlich bedeutenden Europäer, Prof. Dr. Rudolf Streinz.

Wie oft wurde der Kairos der Fertigstellung durch freiberufliche wie später parlamentarische ‚Ablenkung‘ versäumt, bevor die Erkenntnis dieses traurigen Faktums einer bemerkenswerten Mischung aus eherner professoraler Geduld (wie Liebenswürdigkeit), sanftem, aber unerbittlichem familiären Druck und wohl auch ein wenig der beklagenswerten Eitelkeit weichen durfte.

Berlin, im Winter 2008                                           Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg “

Vgl. hierzu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg

„ …

Guttenberg studierte von 1992 bis 1999 Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. 1993 begann er ein Studium der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München. Das Studium der Rechtswissenschaft schloss er 1999 mit der Ersten Juristische Staatsprüfung ab (Note befriedigend – 6,8 Punkte). Während des Studiums absolvierte er mehrwöchige Praktika in der Sozietät Peltzer & Riesenkampff in Frankfurt am Main und in der Kanzlei Mayer, Brown and Platt in New York.

Im Anschluss begann Guttenberg eine Promotion bei Peter Häberle. Er verfasste eine Dissertation mit dem Titel Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Rudolf Streinz war als Zweitgutachter tätig. Die Dissertation wurde 2006 durch die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth angenommen. Am 27. Februar 2007 bestand Guttenberg die mündliche Doktorprüfung und erhielt die Gesamtnote summa cum laude. Auf Antrag durfte er ab 7. Mai 2007 den Grad eines Doktors der Rechte vorläufig führen, nach Abgabe der Pflichtexemplare ab dem 28. Januar 2009 unbefristet.

… “

Wie sind diese Sachverhalte nun tatsächlich zu verstehen?

Zwei weitere Dissertationen im Kontext der Doktorarbeit Guttenbergs.

Vgl. hierzu die Dissertation von: Andreas Fischer-Lescano, Globalverfassung: Die Geltungsbegründung der Menschenrechte, Velbrück 2005.

http://www.amazon.de/Globalverfassung-Geltungsbegr%C3%BCndung-Menschenrechte-Andreas-Fischer-Lescano/dp/3934730884/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1353412809&sr=8-1-fkmr0

Kurzbeschreibung. Erscheinungsdatum: 31. Mai 2005

Andreas Fischer-Lescano befasst sich mit den Geltungsgrundlagen des Weltrechts. Im Zentrum seiner rechtssoziologischen Untersuchung steht die Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit eines globalen Menschenrechts. Er zeichnet die Binnendifferenzierungen dieses Weltrechts und seine strukturelle Kopplung an die Weltpolitik nach. In der Tradition rechtspluralistischer Theorien beschreibt er globale Skandalisierungsprozesse, in denen Menschenrechtsbewegungen und NGOs auf Verletzungen aufmerksam machen, und betont die weltrechtsetzende Dimension der zivilgesellschaftlichen Rechtskommunikationen, die das Geltungssymbol des Rechts transportieren können, wenn sie das Skript einer colère publique mondiale annehmen. Fischer-Lescano verbindet in seiner Untersuchung zum transnationalen Recht gesellschaftstheoretische und juristische Beschreibungsformen. Er setzt an der Beobachtung einer Diversifizierung globaler Akteure und dem Diskurs über globalen Konstitutionalismus an und zeigt auf, dass globale Rechtsentwicklungen keineswegs durch die traditionellen Völkerrechtssubjekte, die Staaten, getragen werden, sondern durch die Weltgesellschaft selbst. Die im Völkerrecht langsam Raum gewinnende Erkenntnis partialer Völkerrechtssubjektivität nicht-staatlicher Akteure ist somit zwar eine begrüßenswerte Reaktion des Weltrechts auf eine komplexer gewordene außerrechtliche Umwelt. Diese partiale Öffnung reicht allerdings nicht aus, sondern ist erst dann weltgesellschafts-adäquat, wenn sie die weltgesellschaftlichen Rechtssetzungsmechanismen, das weltgesellschaftliche Gewohnheitsrecht, das Fischer-Lescano als lex humana des postmodernen ius gentium reformuliert, anerkennt. Er zeigt, dass sich trotz dieser defizitären Umweltadäquanz auf der Ebene der Weltgesellschaft ein Rechtssystem ausdifferenzieren konnte. Dieses hat sein Zentrum in den heterarchisch organisierten Weltgerichten, den global remedies nationalstaatlicher und internationaler Provenienz. Aufgrund der Permeabilität der Staaten und der weltrechtlichen Normierung von Individualpflichten und -rechten ist dieses Weltrecht kein lediglich zwischenstaatliches Recht mehr, sondern steht dem stoischen ius gentium näher als dem Post-Victorianischen ius inter gentes. Das postmoderne ius gentium ist mit dem weltpolitischen System über die politische Globalverfassung strukturell gekoppelt, auch wenn in dieser der genetische Rechtspluralismus in der Weltgesellschaft bislang nur zögerlich berücksichtigt wird und die größte Herausforderung für den globalen Konstitutionalismus in der Ausweitung des Jurisdiktionsbereichs der Weltgerichte liegt.

Weitere Info im Netz: http://de.plagipedi.wikia.com/wiki/Fischer-Lescano,_Andreas:_Globalverfassung_-_Die_Geltungsbegr%C3%BCndung_der_Menschenrechte_(Dissertationn

Auf dieser Ebene müssen wir auch die Doktorarbeit Guttenbergs analysieren. Guttenberg geht aber noch einen Schritt weiter als Fischer-Lescano.

Vgl. hierzu die Dissertation von: Barbara Zehnpfennig, Reflexion und Metareflexion bei Platon und Fichte. Ein Strukturvergleich des Platonischen „Charmides“ und Fichtes „Bestimmung des Menschen“. Freiburg i.Br./München 1987.

Auf dieser Ebene müssen wir auch die Doktorarbeit Guttenbergs analysieren. Guttenberg geht aber noch einen Schritt weiter als Zehnpfennig.

Soweit also eine weitere Stoffsammlung.

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Wissenschaftstheorie 7

Wissenschaftstheorie 7

(Die Rehabilitation. Titel 2016 geändert.)

Publiziert am 27. April 2012 11:14/Aktualisiert am 09. Februar 2016 13:53)
DIE GEGENWART DER VERGANGENHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER GEGENWART

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik
(Die Rehabilitation. Titel 2016 geändert. Veröffentlicht 27. April 2012/Aktualisiert 07. Februar 2016)

Quellen und Fragmente/Oder: Das Internet.
Stoffsammlung zur Theorie der Wissenschaft in der Doktorarbeit Guttenbergs

Es singt der Chor

Es liebt der Kelch den Wein,

Muss es denn eine Bedingung sein?

Was ist´s, das ein Verhältnis gelingen lässt?

O Griechenland!

Es liegt fernab die Welt in Schutt und Asche.

Was kümmert´s uns?

Mein Herz ist zerstört –

Die Liebe erwacht mit dem Altertümlichen –

Gefüllt mit Nektar der Götter wieder,

Welchen Dir sie reichen zum Tode.

So rollt sie dahin;

Atemlos und trotzig.

Und keiner liest die Zeichen.

Es sind keine Verse, nein!

Was dann?

Das frag´ ich mich auch.

Es ist Schnee von gestern.

Eines ist sicher –

Du fehlst!

Wer hat die Doktorarbeit Guttenbergs gelesen, wer hat sie studiert?

Die Methode des Modularisierens reicht nicht aus, um diese Doktorarbeit einschätzen zu können.

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki

Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre: Drittes Buch 18. Kapitel

Nun gleitete der Kahn, beschienen von heißer Mittagssonne, den Fluss hinab; gelinde Lüfte kühlten den erwärmten Äther, sanfte Ufer zu beiden Seiten gewährten einen zwar einfachen, doch behaglichen Anblick. Das Kornfeld näherte sich dem Strom, und ein guter Boden trat so nah heran, dass ein rauschendes Wasser, auf irgendeine Stelle sich hinwerfend, das lockere Erdreich gewaltig angegriffen, fortgerissen und steile Abhänge von bedeutender Höhe sich gebildet hatten.
Ganz oben, auf dem schroffsten Rand einer solchen Steile, wo sonst der Leinpfad mochte hergegangen sein, sah der Freund einen jungen Mann herantraben, gut gebaut, von kräftiger Gestalt. Kaum aber wollte man ihn schärfer ins Auge fassen, als der dort überhangende Rasen losbricht und jener Unglückliche jählings, Pferd über, Mann unter, ins Wasser stürzt. Hier war nicht Zeit zu denken, wie und warum; die Schiffer fuhren pfeilschnell dem Strudel zu und hatten im Augenblick die schöne Beute gefasst. Entseelt scheinend lag der holde Jüngling im Schiff, und nach kurzer Überlegung fuhren die gewandten Männer einem Kiesweidicht zu, das sich mitten im Fluss gebildet hatte. Landen, den Körper ans Ufer heben, ausziehen und abtrocknen war eins. Noch aber kein Zeichen des Lebens zu bemerken, die holde Blume hingesenkt in ihren Armen!
Wilhelm griff sogleich nach der Lanzette, die Ader des Arms zu öffnen; das Blut sprang reichlich hervor, und mit der schlängelnd anspielenden Welle vermischt, folgte es gekreiseltem Strome nach. Das Leben kehrte wieder; kaum hatte der liebevolle Wundarzt nur Zeit, die Binde zu befestigen, als der Jüngling sich schon mutvoll auf seine Füße stellte, Wilhelm scharf ansah und rief: „Wenn ich leben soll, so sei es mit dir!“ Mit diesen Worten fiel er dem erkennenden und erkannten Rettet um den Hals und weinte bitterlich. So standen sie fest umschlungen, wie Kastor und Pollux, Brüder, die sich auf dem Wechselwege vom Orkus zum Licht begegnen.
Man bat ihn, sich zu beruhigen. Die wackern Männer hatten schon ein bequemes Lager, halb sonnig, halb schattig, unter leichten Büschen und Zweigen bereitet; hier lag er nun auf den väterlichen Mantel hingestreckt, der holdeste Jüngling; braune Locken, schnell getrocknet, rollten sich schon wieder auf, er lächelte beruhigt und schlief ein. Mit Gefallen sah unser Freund auf ihn herab, indem er ihn zudeckte. – „Wirst du doch immer aufs neue hervorgebracht, herrlich Ebenbild Gottes!“, rief er aus, „und wirst sogleich wieder beschädigt, verletzt von innen oder von außen.“ – Der Mantel fiel über ihn her, eine gemäßigte Sonnenglut durchwärmte die Glieder sanft und innigst, seine Wangen röteten sich gesund, er schien schon völlig wiederhergestellt.
Die tätigen Männer, einer guten geglückten Handlung und des zu erwartenden reichlichen Lohns zum voraus sich erfreuend, hatten auf dem heißen Kies die Kleider des Jünglings schon so gut als getrocknet, um ihn beim Erwachen sogleich wieder in den gesellig anständigsten Zustand zu versetzen.

http://www.daswikiplott.de/

http://twitter.com/#!/guttenplagwiki

http://twitter.com/#!/VroniPlag_Wiki

http://twitter.com/#!/goalgetter32

(Vor einigen Monaten konnte man die Doktorarbeit noch unter:

http://download.speedwarez.com/guttenberg/Guttenberg_Verfassung_und_Verfassungsvertrag-SP.pdf

lesen.)

http://de.scribd.com/doc/49975994/Karl-Theodor-Frhr-zu-Guttenberg-Verfassung-und-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-in-den-USA-und-der-EU

Soweit einige weitere Beiträge, um das Thema Rehabilitation auch im juristischen Sinne voranbringen zu können.

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Wissenschaftstheorie 6

Wissenschaftstheorie 6

(Zur Kritik an der Methode des Modularisierens Teil I: Der Roman. Titel 2016 geändert.)

Publiziert am 11. Februar 2012 17:36/Aktualisiert am 09. Februar 2016 13:55
DIE GEGENWART DER VERGANGENHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER GEGENWART

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik

Quellen und Fragmente/Oder: Das Internet.
Stoffsammlung zur Theorie der Wissenschaft in der Doktorarbeit Guttenbergs

Das Folgende ist parallel mit der Ausarbeitung folgender systematischer Schriften erfolgt. Es sind Notationen, Skizzen, plötzliche Einfälle, die ich gerne in diesem Medium eines sogenannten Blogs aufsetze. Es ist indes auch eine Absicht.

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Vgl. hierzu dagen: 

Hans-Peter Porzner, Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, drei Teile (Verlag Kastner), Wolnzach 2011/2012.  

Teil I

Hans-Peter Porzner, Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, (Verlag Kastner), Wolnzach 2011

http://www.kastner.de/?StoryID=402&productID=597

Teil II

Hans-Peter Porzner, Nicht gescheitert. Die Rehabilitation. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, (Verlag Kastner), Wolnzach 2012

http://www.kastner.de/?StoryID=402&productID=622

Teil III

Hans-Peter Porzner, Der ehrliche Karl. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg. Dokumentar-Roman, (Verlag Kastner), Wolnzach 2012

http://www.hanspeterporzner.de/page-11/

Teil IV

Hans-Peter Porzner, Der Politik-Irrtum (Zusammenfassung), (Verlag Kastner) Wolnzach 2012

http://www.hanspeterporzner.de/der-politik-irrtum/

http://www.das-wikiplott.de/

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Vgl. hierzu paradigmatische einen ganz anders gelagerten Fall, der freilich ebenso zu prüfen ist. Auch hier ein ganz holzschnittartiger Querschnitt, der ein geistiges Klima nur aufzeigen soll. Die Analyse in dieser Trilogie!

http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/politik/universitaet-wehrt-sich-gegen-koch-mehrin-1651873.html

Universität wehrt sich gegen Koch-Mehrin, 16.06.2011. tifr. FRANKFURT, 16. Juni. Die Universität Heidelberg hat in scharfer Form die Vorwürfe der FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin zurückgewiesen, der nach Beschluss des Promotionsausschusses der Philosophischen Fakultät vom Mittwoch der Doktortitel entzogen werden soll.

tifr. FRANKFURT, 16. Juni. Die Universität Heidelberg hat in scharfer Form die Vorwürfe der FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin zurückgewiesen, der nach Beschluss des Promotionsausschusses der Philosophischen Fakultät vom Mittwoch der Doktortitel entzogen werden soll. Frau Koch-Mehrin hatte geäußert, der Universität sei  „seit elf Jahren“ bekannt gewesen, dass ihre Dissertation  „nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft“ sei. Der Dekan der Philosophischen Fakultät, Manfred Berg, sagte dieser Zeitung, Frau Koch-Mehrin tue so,  „als sei das, was sie ,Schwächen und Fehler‘ nennt, wir aber ,Plagiate‘, bekannt gewesen“. Sie unterstelle mithin,  „dass man an der Universität Heidelberg mit Plagiaten promoviert werden könne“. Dies sei eine „Invektive gegen die Reputation der Gutachter und der gesamten Fakultät“, sagte Berg. Zudem bezeichnete er die Auskunft Frau Koch-Mehrins, sie sei von der Entscheidung überrascht gewesen, als  „völlig abwegig“. Die Politikerin sei stets über den Gegenstand der Untersuchung und deren mögliche Folgen in Kenntnis gewesen. (Siehe Seite 4.)

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Vgl. hierzu:

Festvortrag Prof. Dr. Peter Sloterdijk an der Universität Bayreuth 2011.

Vgl. hierzu:

Das Guttenberg-Spektakel – Wieviel Inszenierung verträgt die Politik? – Meinungsmacher …




EIN WEITERER QUERSCHNITT: Philosophie. Dokumente, Quellen. Auf YouTube.
Eine Bemerkung zu Johann Daniel Falk.

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Werner Heisenberg, Über Goethes Urpflanze

„Werner Heisenberg – Goethe …“ Das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt.

http://bit.ly/2jCzPl0

http://bit.ly/2iG8U86

http://bit.ly/2jCzPl0

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Hannah Arendt: Natur und Geschichte

Martin Heidegger – Ein Interview

http://bit.ly/2k7vgzE

http://bit.ly/2iScqaL

Goethe der Naturforscher

http://bit.ly/2iJ0rkt

http://bit.ly/2jfyxZt

http://bit.ly/2j1omKo

http://bit.ly/2k89ibG

Friedrich Schiller

http://bit.ly/2jwjDPt

http://bit.ly/2k8143w

http://bit.ly/2jGIEKv

http://bit.ly/2jfSKyn

Humboldt im 21. Jahrhundert – Elend und Chancen der Universität

http://bit.ly/2iJ5VvL

http://bit.ly/2iJ5h1n

Friedrich Schleiermacher (1768–1834) J Burns Samuel Zwemer Theological Seminary

http://bit.ly/2kagAjj

Bultmann by David Fergusson

http://bit.ly/2jGDkqz

Karl Barth on Evangelical Theology

http://bit.ly/2jGIGSt

BONHOEFFER : Barth and Bonhoeffer

http://bit.ly/2jGzD3I

Karl Popper Philosophie gegen falsche Propheten

http://bit.ly/2iJ4Io4

Karl Popper – Der Mythos vom Unhintergehbaren

http://bit.ly/2iSh0po

Vorträge von Karl Popper – Wie ich die Philosophie sehe/Alles ist nur Vermutung

http://bit.ly/2k8be3Z

Jürgen Habermas – Einladung zum Diskurs

Jürgen Habermas at Nexus Institute

http://bit.ly/2kacWpz

The Kantian Project of Cosmopolitan Law-Discussion

Noam Chomsky-Discussion with Libertarian Socialists

Ernst Bloch – Interview

http://bit.ly/2ka57A7

http://bit.ly/2jwmIPG

http://bit.ly/2j1AviJ

http://bit.ly/2k86IT9

Karl Jaspers: Einführung in die Philosophie (Kapitel 1)

http://bit.ly/2jwcb79

Karl Jaspers – Ein Selbstportrait (1/3)

http://bit.ly/2k81GWO

http://bit.ly/2jUc70H

http://bit.ly/2jTUrSO

Walter Benjamin zum Gedächtnis

http://bit.ly/2jGlaVg

http://bit.ly/2kaeEqX

http://bit.ly/2kacLKU

http://bit.ly/2jfKqik

Theodor W. Adorno: Bemerkungen zu Hegel

http://bit.ly/2jwnMmE

http://bit.ly/2iJ3bhE

http://bit.ly/2kamW2b

http://bit.ly/2iJeczy

Hilary Putnam on the Philosophy of Science

http://bit.ly/2jwpTqq

John Searle on Ludwig Wittgenstein: Section 1

http://bit.ly/2jU8xDL

http://bit.ly/2iJc7DO

http://bit.ly/2j1pn5s

http://bit.ly/2k848g2

http://bit.ly/2k8diJh

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Eine Bemerkung zu Johann Daniel Falk:

Falk hat eine bestimmte Auseinandersetzung mit Goethe, die für unserem Zusammenhang wichtig ist. Er reagiert genial durch eine ganz bewusste Verwendung des Wortes „Indes“. Mehr dazu im  dritten Teil unserer Trilogie  „Der ehrliche Karl“. Sein Gedicht wird in seiner Darstellung durch das Netz verzerrt.

JOHANN DANIEL FALK

An das Nichts

Erhabne Mutter unsrer Erde,
O Nichts, du Urquell alles Lichts,
Dir tönt mein Lied. Gott sprach: Es werde!
Da ward die ganze Welt aus Nichts.

Versprechungen der Großwesire,
Aprillengunst des Hofgezüchts,
Prälatendemut, Mädchenschwüre,
Baut nimmer drauf! Ihr baut auf – Nichts.

Macht, Herrschaft über Meer und Länder,
Pomp, Herrlichkeit des Bösewichts,
Stern, Ludwigskreuz und Ordensbänder,
Was sind sie einem Weisen? – Nichts.

Ha, was stolzierst denn du auf Ahnen,
O hochgeborner Taugenichts!
Du pflegst des Weidwerks, hegst Fasanen,
Und was verdankt dir Deutschland? – Nichts.

Selbst philosophische Systeme –
Kants Lieblingsjünger, Reinhold, spricht’s –
Von Plato bis auf Jakob Böhme,
Sie waren samt und sonders – Nichts.

Was füllt, wenn eine Schlacht verloren,
Den Auszug manches Hofberichts?
Was das Gehirn der Senatoren
In mancher deutschen Reichsstadt? – Nichts.

O wie so schön zum Ringelkragen
Steht dieser Ernst des Amtsgesichts!
Jetzt schließt die Session. – Der Wagen
Rollt vor. – Was ward beschlossen? – Nichts.

Was ist der Inhalt oft, ihr Musen,
Des hochgepriesensten Gedichts?
Was schwellt des Modefräuleins Busen
Und der Poeten Börse? – Nichts.

Monarchen, Opfer der Chimäre
Des europä’schen Gleichgewichts,
Der Kern zahlloser Kriegsheer
ist hingeopfert, ach! um – Nichts.

Wohlan, dingt neue Legionen!
Einst fragt der Herr des Weltgerichts:
Warum erschlugt ihr Millionen?-
Was könnt ihr ihm erwidern? – Nichts.

Laß blutig rot Kometen flammen!
Verlisch, o Glanz des Sonnenlichts!
Du schöner Weltbau, stürz zusammen!
Auf Trümmern triumphiert das – Nichts. –

Was bin ich selbst? – Ein Kind der Erde,
Der Schatten eines Traumgesichts,
Der halbe Weg von Gott zum Werde,
Ein Engel heut, und morgen – Nichts.
Ich steig auf Felsen, ich erklimme
Gebirg im Strahl des Mondenlichts:
Wo find ich Ruh? – Ach! Eine Stimme
Ruft dumpf: Im Schoß des alten Nichts. –

Vgl. hierzu: Johann Daniel Falk, Lustspiele, Gedichte Publizistik. Die Prinzessin mit dem Schweinerüssel. Herausgegeben von Paul Saupe. Textredaktion Maria Sonnenberg, Berlin 1988, S. 242f.

„Dies Stück ist mir als Manuskript schändlicherweise entwendet und dann in eine deutsche Zeitung verstümmelt eingerückt. – Ich hätte mit dem Herrn Herausgeber ein paar Worte öffentlich darüber gesprochen, lohnte es sich der Mühe, über ein Nichts so viel Aufhebens zu machen.“

Vgl. hierzu:

http://gedichte.xbib.de/Falk_gedicht_An+das+Nichts.htm

http://www.ifm-geomar.de/index.php?id=5877

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Wissenschaftstheorie 5

Wissenschaftstheorie 5

(Quellen @. Titel 2016 geändert.)

Publiziert am 11. Februar 2012 17:35/Aktualisiert am 09. Februar 2016 14:54
DIE GEGENWART DER VERGANGENHEIT – DIE VERGANGENHEIT DER GEGENWART

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik, Logik, Konflikttheorie

Quellen und Fragmente/Oder: Das Internet.
Stoffsammlung zur Theorie der Wissenschaft in der Doktorarbeit Guttenbergs

Kategorien: Bild, Geschichte (2011-2016), Geschichte der Wissenschaft, Heute Nr. 1, Heute Nr. 2, Kunst nach 1945, Kunst nach 1990, Kein Plagiat Nr. 1, Kein Plagiat Nr. 2, Medien, Tautologie Nr. 1, Tautologie Nr. 2, Wissenschaft, Wissenschaftliche Prüfung, Jean-Jacques Rousseau, Adam Smith

Schlagwörter: Analyse, Begriff, Wissenschaft, Hermeneutik

Wiederholung Nr. 1
Wiederholung Nr. 1
Wiederholung Nr. 1
Wiederholung Nr. 1
Wiederholung Nr. 1

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=559578577392037&id=260131847346292

A)
Lockere Einführung in das Studium der Quellen

Q 1

Sapperlot!

http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Christoph_Lichtenberg

10.12.2012 11:30

Gerade mich mit Juristen im Café getroffen. … „Da ist was dran, das muss neu überprüft werden, aber wie kommt man auf so etwas?“ … „Durch vorurteilsfreie Analyse!“

Folgender Eintrag auf http://www.facebook.com/#!/pages/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch/260131847346292 hat mich allerdings ein paar Stunden später ziemlich beschäftigt.

Zitat:

Die Zeitschrift für Politikberatung „ZPB“  hat in ihrem Heft 1/2012 eine Studie veröffentlicht, in der die „CAUSA Guttenberg im Spiegel der Printmedien“  untersucht wurde. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der negative Tenor der Berichterstattung mit Ausnahme der FAZ , größtenteils von linksorientierten Medien kam und sich konservativ orientierte Medien eher zurückhielten bzw. eher positiv berichteten.
Die Studie kommt auch zu dem Ergebnis , dass aber auch der relativ geringe Rückhalt in den eigenen Reihen letztlich zum Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenbergs geführt haben soll.

Herr zu Guttenberg hatte in seiner Rücktrittsrede als Grund auch den „öffentlichen Druck“  genannt.

Eine „Hetzjagd“ oder eine „Kampagne“  gegen die Person Guttenberg will diese Studie nicht eindeutig erkennen. Sie begründet die „Berichterstattung“  damit , dass es Aufgabe der Medien sei, Missstände aufzudecken , zu untersuchen und darüber zu berichten . Sie nimmt eher an, dass die „Wahrnehmung einer Kampagne“  oder „Hetzjagd“  eher durch die „meinungsäußernde Berichterstattung“ zustande kam.

Die Studie kann man hier nachlesen:

Dank an „G“.

http://www.zpb.nomos.de/fileadmin/zpb/doc/Aufsatz_ZPB_12_01.pdf

Zitat Ende.

Meine Meinung hierzu:

Eckart Lohse, Markus Wehner, Christiane Hoffmann (alle drei FAZ)  haben sich als ebenso scharfe Kritiker Guttenbergs erwiesen. Die Guttenberg-Biographie (Eckart Lohse und Markus Wehner) ist bereits am 28. Februar 2011 http://www.amazon.de/Guttenberg-Biographie-ebook/dp/B004WOTW68/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1355168946&sr=8-2  erschienen, am 16. Februar publizierte Andreas Fischer-Lescano, Bremen, in der SZ seinen Plagiatsvorwurf – Frage: Wie kann man in zwölf Tagen ein Buch mit 350 Seiten produzieren? In diesem Dokument http://www.zpb.nomos.de/fileadmin/zpb/doc/Aufsatz_ZPB_12_01.pdf heißt es: „ … Anders entwickelte sich die Meinung der FAZ. Anfangs bewertete sie den Skandal zwar grundsätzlich negativ, vertrat jedoch eine grundsätzlich moderatere Position als FR und SZ. Bereits nach wenigen Tagen aber schwenkte die FAZ auf die Linie der linken bzw. links-liberalen Medien ein, um sich dann als die schärfste Kritikerin des Verteidigungsministers zu gerieren. … “ Einen „moderateren“ Ton kann ich bei der FAZ auch am Anfang nicht erkennen. … Oder dürfen wir von Heike Schmoll (FAZ) den ersten wirklich entlastenden Artikel erwarten? Überlegen sich die Chefredakteure langsam, wie sie aus der verfahrenen Situation eines Politik- und Journalistenirrtums herauskommen könnten?

Man muss sich indes überlegen, warum ich das hier alles genau so bringe. Welche Überlegung trägt dieses ganze Unternehmen? Weshalb stört uns die Internet-Sprache nicht? Was heißt „Internet-Sprache“? Was ist Sachverhalt 2012 – was 2016?

Q 2

Ich kann nicht zaubern!

http://de.wikipedia.org/wiki/Adalbert_Stifter

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Keller

— Die tägliche Lektüre dieser beiden Autoren, täglich twittern haben mich beim Verfassen der Trilogie „Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ entspannt. Warum? —

Q 3

Gleich werd´ ich barsch.

Q 4

Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Einträge auf Twitter:

http://twitter.com/#!/porzner

1.) Richtiger Blödsinn über Goethe

http://bit.ly/bdpcoz

2.) Was für Goethe Italien, (ist für mich Kenia).

http://www.kenia-safari.org/kunst-aus-kenia/

http://www.kunst-hilft-kenia.de/

3.)

Frage: Was hat das mit Guttenberg zu tun? Wir machen es unseren Lesern … . Warum?

Sonstige Einträge auf Twitter:

https://mobile.twitter.com/MfMKMuenchen

http://twitter.com/#!/porzner

Wie überholt ist dieser Beitrag? Kann man uns dazu etwas sagen?
http://bit.ly/fPAEgA #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

News: Museen überleben mit Mut, oder werden ins Aus gespart. Schon vor zehn Jahren.
http://bit.ly/IAmFuo #Kultur #Deutschland
http://bit.ly/HXw8uG

Basiert das ewige Leben von Museen auf einer Illusion? Die Friedrich-Waidacher-Studie?!?
http://bit.ly/KritikderKritik
http://bit.ly/a1a1b1b1
http://bit.ly/a1a2b1b2

„Die Zeit der großen Deals – die Zeit der großen Überschriften ist vorbei.“
http://bit.ly/MuseumundKrise #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Ein Kletterpark!? Die Affenschaukel von Tizian zu Rembrandt!? Krise oder Rettung des Museums …
http://www.gamesandropes.de/ #Deutschland #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Deutschland
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Haben die Museen ein Repräsentationsproblem? Teil I
http://www.transcript-verlag.de/ts225/ts225.php
http://www.ub.uni-kassel.de/2031.html #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Haben die Museen ein Repräsentationsproblem? Teil II
http://www.geschichte-der-biologie.de/publikation_4.php
http://www.kultur.uni-hamburg.de/volkskunde/Texte/Vokus/1999-2/dauschek.html #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

„Ausgelaugt – deutsche Museen auf der Suche nach neuen Konzepten.“ – Um auch das zu wiederholen.
http://bit.ly/J2CuY8 #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Seit wann schlafen denn Museumswärter?
http://bit.ly/Kt6Cxk http://t.co/oGWZjNUj
http://bit.ly/JR9dmk #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur #Kultur

Was haben Auktionshäuser mit Museen zu tun – und Museen mit Politik?
http://www.mip.at/attachments/233 #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Frisches Geld für die Politik. …
http://bit.ly/LfRmsH #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Das Museum und das älteste Kunstwerk der Menschheit?!
http://bit.ly/JwIXhU
http://web.rgzm.de/37.html #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Die Kollegen aus Nordrhein-Westfalen sind nun endlich in München angekommen. Wir gehen jetzt in den …
http://bit.ly/11gUma #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Noch eine Krise des Museums: Museum Mensch und Natur.
http://www.museen-in-muenchen.de/index.php?id=49
http://t.co/bv5qsfWL #Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Darum geht es also immer noch – oder?
#Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur
http://bit.ly/K2QUsI
http://t.co/xeV2C6DA
http://bit.ly/K2QUsI

Richtig, der einzige Konkurrent befindet sich ebenso in München.
http://bit.ly/11gUma
http://twitter.com/#!/elephanteum @elephanteum
http://twitter.com/#!/kmnweimar @kmnweimar #Deutschland #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Deutschland
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Alle Museumsdirektoren Nordrhein-Westfalens fahren heute im Schlafwagen zu uns nach München.
http://bit.ly/JDMcm6 #Deutschland #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Deutschland
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur

Endlich: das neue Selbstbewusstsein der Museumsdirektoren.
#Museum #Kultur
http://twitter.com/#!/search/%23Museum
http://twitter.com/#!/search/%23Kultur
http://bit.ly/L5KxtB

Schnitt:

http://bit.ly/LiTLg3
http://bit.ly/JqvGnH
http://bit.ly/KR4iCV
http://bit.ly/K2gqB0
Something’s wrong here…

@kulturzwitscher Repräsentationsprobleme des Museums?!
http://t.co/sjs9kOO3
http://t.co/bgd7IwBy
http://t.co/zm6SxX3I
http://t.co/VTiT9umF #Museum #Kultur

Schnitt:

World Chess Match Anand – Gelfand
http://de.wikipedia.org/wiki/Schachweltmeisterschaft_2012
http://bit.ly/IvWa8T #Kultur

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Museum für Moderne Kunst München (MfMK München)

Museumsplatz 1, 81673 München

Museumsplatz 5, 81673 München

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Dialog heute:
2012/2016
Über die Fragmentierung von Dokumenten im Internet: Was ist brauchbar – was nicht?
Versuch einer Dokumentation.
Man sollte über Guttenberg einen Film drehen. … was ja auch dann geschehen ist. Man sollte indes einen Film, der auch den Dokumenten entspricht, drehen. Die Handlung sollte sich aus dem Dialog mit seinem Lehrer Peter Häberle entwickeln.

Am 30.05.2012 habe ich auf folgenden Seiten folgenden Eintrag verfasst:

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621

Der Admin hat diese fürchterlichen Beiträge dieser beiden User gelöscht. Das kann man im Internet nicht so stehen lassen. Das ist auf der einen Seite richtig und auf der anderen Seite wird damit ein Dokument verzerrt, d.h. ohne diese Beiträge wird auch das Ganze nicht so wirklich schlüssig. Bekanntlich hat Sokrates mit den Sophisten auf dem Marktplatz über die Wahrheit diskutiert. Platon, sein Schüler, hat dann in seinen Dialogen alles geschönt. Wir hätten hier ein einzigartiges Dokument, vor allem weil es beweist, dass der Übergang zu einer Logik zwingend ist – ansonsten kreist der Dialog ewig so weiter. Von der Logik Platons zu der von Aristoteles, zu der von Kant, zu der von Hegel sind es jeweils Lichtjahre. Wenn wir bei Guttenberg die von ihm zur Sprache gebrachten Übergänge zu demokratischen Universalisierungsbegriffen verstehen wollen, müssen wir diese Zusammenhänge allerdings realisiert haben. – Ich sehe soeben, dass der Admin alles fotografiert hat, der Admin hat also das komplette Dokument. Um es anders zu formulieren: was hier sich vorträgt, liegt auf der Zielperspektive, die ganze Problematik wissenschaftswürdig zu machen. Ich will indes das Ganze nicht im Netz haben, man muss sich diesen präzisen Account nicht zerstören lassen, gibt es eine weitere Möglichkeit, das ganze Dokument präsent zu machen?

Siehe hierzu:


(Diese Seite ist offensichtlich nicht mehr verfügbar, abgerufen am 08. Februar 2016; doch da ist es wieder, der Link funktioniert. Siehe indes die Einträge ab 08. Oktober 2012 https://www.facebook.com/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch-260131847346292/?fref=ts)

Zwei Tage später schickte der Administrator freundlicherweise mir diesen erstaunlichen Thread.

https://www.facebook.com/zuGuttenberg/posts/10150570544056926

Am 04.01.2012 habe ich auf folgenden Seiten diese beiden Einträge verfasst:

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=677362

B)

Dieser lockere Vorspann A) soll deutlich machen, dass wir, wenn wir diese Doktorarbeit beurteilen wollen, einfach sehr viel mehr wissen müssen; die Zeit, die Rechtsprechung, der Journalismus, die Politik dieser Urteile haben es sich zu einfach gemacht. 2016 nehme ich meine Analysen von 2011 wieder auf. Das Kryptische dieser Texte im Internet verfolgte indes ein ganz bestimmtes Ziel.

1.0

Es kann aufgrund bestimmter Argumentationen, über die ich geforscht habe und die für Guttenberg zutreffen, in seiner Doktorarbeit nicht ein einziges Plagiat geben. Das ist einer der zentralen Aussagen meiner Analysen im ersten Teil der Trilogie. Gerade weil sich diese Struktur auf 475 durchhält – das ist ganz wichtig –, kann dieses zentrale Ergebnis nicht für Annette Schavan instrumentalisiert werden. Ich stelle immer wieder fest, dass dies bis jetzt auch die User auf diesem Account nicht realisiert haben. Der „Politikos“ Platons stellt die Frage, wann der Politiker „in der Wahrheit“ steht. Guttenberg ist nicht an der Quadratur des Kreises, d.h. dem Sachverhalt der Spannung zwischen Politiker, Wissenschaftler Geheimnisträger gescheitert, sondern daran, dass es damals niemanden gab, der das hätte realisieren können. Er muss den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages gar nicht zitieren. Das ist die Pointe. Die philosophische Argumentation ist für Juristen allerdings sofort überzeugend, deshalb habe ich Teil II geschrieben, was ursprünglich nicht vorgesehen war. Hier wird die philosophische Argumentation in eine juristische überführt. Für Guttenberg gilt der Paragraph § 242 BGB Treu und Glauben. Das ist erst einmal ein sehr schwammiger Paragraph, aber er entfaltet bezogen auf Guttenberg seine Muskeln. Den Sachverhalt muss man allerdings ebenso erst noch verstehen. Wenn Guttenberg im herkömmlichen Sinne zitiert hätte, hätte er qua Doktorarbeit das Projekt der Europäischen Verfassung gefährdet. … . Darüber handelt Teil II. Das hat nicht ein einziger Jurist gesehen. Hinter dem Ganzen verbirgt sich eine große Ethik Guttenbergs. Diese legt Teil II frei. Der Paragraph ermöglicht beispielsweise, dass ein Apotheker katholischen Glaubens Verhütungsmittel nicht verkaufen muss, wenn danach ein Kunde fragt. Man muss immerzu die besondere Spannung zwischen dem Politiker und dem Wissenschaftler sehen – und eben die des Geheimnisträgers. Das findet eben alles zeitgleich statt. Guttenberg hatte damals keine Chance. Ich bin ein Motivforscher von inneren Sachverhalten, mich interessiert der innere Sinn einer Sache. Sorry an die Justiz in Hof. Fehler. Großer Fehler. Guttenberg machte das Beste aus der Situation. … Ich sage hier immer etwas plakativ, Rembrandt war der erste Künstler, den man komplett missverstanden hat, Guttenberg ist diesbzgl. einer der ersten Politiker, … .

2.0.

Ergänzung: In seine Doktorarbeit mussten Immunisierungsstrukturen eingebaut werden, um die jeweiligen politischen Positionen von hier aus auch an den runden Tisch bringen zu können. Er ist auch Geheimnisträger für seine politische Sache. Es ist nicht einfach eine Doktorarbeit eines Doktorranden oder eine Seminararbeit eines Studenten. Das ist diese Doktorarbeit eben gerade nicht. Sie ist eine wissenschaftliche Arbeit eines Politikers über ein Problem, das uns alle bis heute angeht, insofern ist sie politisches Programm. Sie ist mehr als eine Doktorarbeit: sie ist beides – Doktorarbeit und Programm. Damit ergeben sich Begründungsprobleme ganz anderer Art; gerade an dieser Stelle hat Guttenberg Hervorragendes geleistet. Sein Doktorvater, Peter Häberle, muss das gesehen haben, ansonsten wäre der Beitrag von Heribert Prantl in der SZ über Häberlehttp://haizara-x.blogspot.de/2011/04/prantl-zu-haberle-das-grundsatzliche.html anders – nicht so doppeldeutig – ausgefallen. Wenn Guttenberg vom Scheitern spricht, so meint er damit auch die Sache der Europäischen Verfassung. Guttenberg hat seine Doktorarbeit 2006 eingereicht, 2006 ist die Europäische Verfassung an den Referenden Frankreichs und der Niederlande gescheitert. Ende 2008 schreibt er dieses wichtige Vorwort http://de.scribd.com/doc/49975994/Karl-Theodor-Frhr-zu-Guttenberg-Verfassung-und-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-in-den-USA-und-der-EU. 2009 wird sie bei Duncker & Humblot in Berlin herausgegeben. Den zweiten Teil der Trilogie „Die Rehabilitation“ habe ich Andreas Voßkuhle, ebenfalls ein Schüler Häberles, gewidmet. Vorerst gescheitert. Summa cum laude

Dazu ist Folgendes zu sagen und auszuführen:

Zwei Freunde auf FB stellten mir die Frage, warum Guttenberg nicht so argumentiert hat. Tatsächlich schwingt in allen seinen Ausführungen genau das gleichsam als Hintergrundgeschehen mit. Meine Antwort hierauf gebe ich im dritten Teil meiner Trilogie „Der ehrliche Karl“. Paradoxale Strukturen der Wahrheit waren schon immer ein Thema der Kunst und der Literatur. Ich empfehle hier die Lektüre der griechischen Tragödiendichter und dann auch Platons „Phaidon“, weiterhin Roland Barthes´ „Mythen des Alltags“ und von Bazon Brock seine „Ästhetik als Vermittlung“. (Letzteres allerdings nur mit starken Einschränkungen und gemischten Gefühlen.) Auf dem Cover diese dritten Teils ist eine bestimmte Schachstellung abgebildet. Wir haben Vorteil, sicher, aber es bedarf einer großen Meisterschaft, diesen Vorteil auch in einen Gewinn umzumünzen. Was hat es mit dieser Schachstellung auf sich? Die gleiche Stellung einmal mit Weiß und dann mit Schwarz am Zug, was ist passiert? Es gibt allerdings Schachspieler wie z.B. Anatoli Karpow, für die ein solcher, ein minimaler Vorteil ausreicht. Magnus Carlsen setzt das allerdings dann noch einmal ganz anders um. Es war abzusehen, dass ich aus dem institutionellen Bereich zuerst von Museumsdirektoren (!) eine positive Rückmeldung bekommen würde. Es ist genau so eingetroffen. Von der Kunst dann zur Wissenschaft. Joseph Beuys, ein Gründungsvater der Grünen, hätte den Sachverhalt erkannt, er war zugleich nur ein Außenseiter. Auch das eine paradoxale Struktur der Sache „Ärgernis der Wahrheit“. Wie schaut unser nächster Zug aus? Wir leben in der Epoche von großen und mächtigen Rechenmaschinen. Der unmittelbare menschliche Zug muss nicht der stärkste sein! Scheinbar. Wie schaut indes der mit Hilfe solcher Maschinen ermittelte nächste Zug aus?

Weitere Einträge auf:

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621

3.0.

Herr Admin, Sie schickten mir vorgestern um 8:40 ein Dokument der Staatsanwaltschaft Hof. Dieses Dokument kenne ich natürlich. Der Inhalt wurde damals ja auch in den Zeitungen überall aufbereitet. Mit meinen drei Beiträgen mit Videos bei Youtube ( Montag um 18:53, 21:53, 22:27) und mit der exakten Zeitangabe 1:25 beim letzten Beitrag „Sigmar Gabriel über zu Guttenberg am 24.02.2011“ ist etwas ganz Bestimmtes artikuliert. Die Aussage von S. G. – die Ahnungslosigkeit von der tatsächlichen Dimension dieser Doktorarbeit und das schnelle, „kurzschließende“ Urteil sind erstaunlich – ist aber auch noch anders lesbar: „Wenn Herr zu Guttenberg gegen diese Beleidigungen klagen würde, würde er verlieren.“ (Verf.) („Vielleicht stellt mal einer Strafantrag [wer? Verf.], das wär’ mal interessant.“) (1:23-1:27). (Die sprachphilosophische Analyse der S. G. unbewusst bleibenden „Offenheit des Satzes“ kann hier nicht erfolgen. Solche Rückkopplungen zwischen Unangemessenheit und ihrer diese sichtbar machenden Erscheinungen sind aber gut erforscht.) Das war 2011, jetzt wo die inhaltliche Dimension seiner überaus komplexen Doktorarbeit klar vorliegt, verhält sich die Sache ganz anders. Und das muss auch bekannt gemacht werden; das darf nicht nur ein Sachverhalt wissenschaftlicher Abgeschottetheit (Jürgen Habermas) sein. Wir wollen hier nicht das Theorem vom „Verlust der Öffentlichkeit“ bestätigen. – Es gilt der Zusammenhang: je präziser etwas vorgetragen wird, desto unangreifbarer. Die öffentliche Meinung könnte an dieser Stelle mit einem einzigen Satz, richtig gesetzt (Kairos), zum ersten Mal medienwirksam hinterfragt werden. Ein solcher Satz könnte lauten: „Zu Guttenberg verbietet S. G. die weitere Rede, dass er ein Betrüger sei.“ (Wie würde die entsprechende Schlagzeile ausschauen?) – Um die Wendung dieser drei Beiträge mit einer Frage zu verdeutlichen: Sollte man nicht doch den juristischen Weg in Erwägung ziehen? Die Sache ist nicht abgeschlossen. Man hat mir hier auf diesem Account indirekt in dieser Hinsicht aber bereits Aufklärung zukommen lassen. „Will Herr zu Guttenberg das überhaupt?“ Und trotzdem: Es geht auch um die Wiederherstellung der Ehre. Ich möchte diesen Punkt wirklich hervorheben. Das halte ich ganz persönlich für eine notwendige Bedingung, um in Deutschland wieder erfolgreich anfangen zu können. Sie haben einen ähnlichen Eintrag (17. November 21:13) von mir mit „like“ bewertet, ich schließe daraus, dass Sie meine Meinung teilen. Was passiert, wenn Wissenschaftler und Juristen meine Analysen, womit früher oder später zu rechnen ist, bestätigen – genauer: beginnen, diese zu überprüfen? Es geht mir nicht um irgendwelche Artikel in der F.A.Z. (Edo Reents) beispielsweise, sondern um ein wissenschaftliches Gremium, das selst noch einmal meine Analysen überprüft.

4.0.

Guttenbergs Bemühung um Klarheit der Begriffe ist auch nicht mit der des Demokratietheoretikers Giovanni Sartori https://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Sartori_(Politikwissenschaftler) zu vergleichen. Um ein so komplexes Gebilde wie die Europäische Verfassung in den Blick zu bekommen, musste Guttenberg erst eine entsprechende Begrifflichkeit kreieren; diese bekommt man nicht auf dem Boden eines Eklektizismus (Peter Massing, Giovanni Sartori, in: Demokratietheorien, Von der Antike bis zur Gegenwart. Herausgegeben von Peter Massing, Gotthart Breit und Hubertus Buchstein unter Mitarbeit von Antonia Geisler, 8. völlig überarbeitete Auflage, Schwalbach/Ts. 2012, S. 245) aufgeschlüsselt.

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5.0.

Platon – Ralf Dahrendorf und Jürgen Habermas – Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg (Eine Skizze). (Eintrag: Die Rehabilitation Teil II. 7.0.

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5.1.

5.1.1.

Die folgende Skizze – sie soll auf die Dimension dieser Doktorarbeit Guttenbergs noch einmal ganz anders aufmerksam machen – enthält Stoff für mehrere Doktorarbeiten, die entsprechend, wollen wir diese Doktorarbeit wirklich begreifen, anzugehen sind.

In der Konsequenz des philosophischen Denkens F. W. J. Schellings http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Joseph_Schelling formuliert Rudolph Berlinger http://bit.ly/1Xiix6Z seine pessimistische Philosophie, nämlich dass die Dinge, impressionistisch formuliert, nicht zusammen kommen. Eine fundamentale Kritik am deutschen Idealismus bis zu Martin Heideggers http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger fundamentalontologischem Denken. Berlinger ist diesbzgl. in mehrfacher Hinsicht zu beachten. Die bloß sublunare Klärung einer Problematik kann nur ideologischer Natur sein. Was auch immer wir über eine Natur mit natürlichen Mitteln wissen können, zu ergründen vermögen, das alles zwingt zu einer Metaphysik. Was leistet das Kommunikationsparadigma Jürgen Habermas’ http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas bezogen auf die dann soziologisch gewendete Konflikttheorie Ralf Dahrendorfs http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Dahrendorf? (Siehe unten!) Was hat Guttenberg mit Dahrendorf gemeinsam?

Die Bedeutung dieser Konflikttheorie haben wir zwar auch immer wieder in unseren Analysen dieser Doktorarbeit angesprochen, im Vergleich zur Bedeutung ist dieser gleichwichtige Schwerpunkt aber dann doch zu stiefmütterlich behandelt. Wir haben die Sache der Wissenschaft beweisen müssen, darüber ist die inhaltliche Dimension an vielen Punkten unangemessen zur Darstellung gekommen. Der Bezug der Doktorarbeit zu Platon bringt absolut wichtige Beweisformationen bei. Der Schwerpunkt lag daher auf Platon, auf der Analyse der Bedeutung Platons für uns heute.

Wir haben daher die Konflikttheorie Guttenbergs noch nicht wirklich würdigen können. Auch hier sind Ausgangsposition und Lösung eine eigene Untersuchung wert. Auch hier wird die wissenschaftliche Leistung der Doktorbeit aber sofort evident. Ich habe den Weg über Platon gewählt, man hätte auch den über Dahrendorf oder über eine Dialogizität zwischen beiden wählen können. In jedem Fall: Guttenbergs Lösung ist erstaunlich.

Das Konfliktpotential der Europäischen Gemeinschaft werden von Guttenberg ausgiebig dargestellt. Die Positionen kommen nicht zusammen. Warum nicht? Konservative, liberale, linksliberale und linke Soziologen, Politologen, Staatsrechtler und Ökonomen aus Politik und Wissenschaft formulieren innerhalb der jeweiligen Staaten und dann als „Staatengefüge“ unlösbar erscheinende Interessenkonflikte. Auch der Konflikt der Religionen wird von Guttenberg angesprochen (siehe unten). Wie soll dies alles zu einer Lösung finden? Eine Sisyphusarbeit des Politikers und Wissenschaftlers! 2006 ist das Thema an den Referenden Frankreichs und der Niederlande gescheitert. Musste auch Guttenberg scheitern? Ist sein Scheitern Ausdruck eines übergeordneten Scheiterns? Oder in letzter Konsequenz dann doch: Nicht gescheitert! Welche Rolle spielt die amerikanische Verfassung hier für Guttenberg?

Wie bringt man diese Formationen alle an den „runden Tisch“? Guttenberg hat hier seine eigene Methode entwickelt, auf die wir hier nun nicht mehr explizit eingehen müssen. Das alles ist jedenfalls für das eigentliche Thema, für den eigentlichen Inhalt, für die eigentliche Form der Doktorarbeit ganz entscheidend. Thema, Inhalt und Form der Doktorarbeit müssen wir völlig neu (!) analysieren. Erst dann können wir darüber urteilen.

Diese indes/natürlich/indessen-Architektur haben wir morphologisch herleiten können, nicht jedoch diesen Zusammenhang zwischen Platon und Ralf Dahrendorf. Was für eine Konstellation. Dahrendorf erweist sich doch als großer Kritiker der Harmoniekonzeption Platons. (Es soll hier nicht diskutiert werden, inwiefern diese Wahrnehmungen selbst wieder unangemessen sind.) Geht das überhaupt? Das ist jedoch nicht die Frage; auch hier ist entscheidend, dass diese Konstellation durchaus ein Sachverhalt der Europäischen Verfassung und ihrer Theoretiker werden kann! Die Konstellation Platon/Ralf Dahrendorf bezeichnet einen weiteren Aspekt, eine weitere Räumlichkeit dieser indes/natürlich/indessen-Architektur, die Guttenberg bereits auf der Seite 15 seiner Doktorarbeit (siehe oben) zur Sprache bringt. (Wir haben dann freilich auch die weitere Entfaltung dieser Kategorie in der Doktorarbeit qua Sache einer Impulstheorie zu erörtern.)

Wer hätte gedacht, dass Guttenberg durch seine eigene Konzeption hindurch muss. Die Form der Sache „Verfassung und Verfassungsvertrag“ wird als eine noch einmal erweitert zu verstehende Kategorie der indes/natürlich/indessen-Architektur sichtbar. So die mögliche Formulierung eines weiteren Forschungsprojektes. – Dieter Henrichs „Selbstverhältnisse“. Was heißt das? Kann man sich einer Binnenarchitektur entziehen?

5.1.2.

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Zur Präzisierung der inhaltlichen Dimension der Kategorie indes/natürlich/indessen-Architektur in der Doktorarbeit Guttenbergs.

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Mit dieser Kategorie holt er sich die Initiative auf allen problematisierbaren Feldern zurück.

Mit dieser Kategorie kommt er allerdings auch in ein ganz besonderes Problemfeld hinein: ich meine den Komplex Bayreuth (Wissenschaft) – Hof (Justiz) – zu Guttenberg. Diese Analysen treiben jetzt alle Positionen in eine Konfliktsituation hinein.

Guttenberg konnte sich gar nicht mehr wehren, weil er selbst Ausdruck dieser Sachverhalte des Konflikts wurde, dessen Lösung er für die Europäische Verfassung doch suchte. … Er ist Ausdruck der Funktion dieser Kategorie geworden und kann sich damit nicht selbst aus dem Sumpf ziehen. Diese Kategorie stellt seinen Konflikt an dieser Stelle dar. Es braucht noch einmal eine übergeordnete Kategorie, doch damit verlassen wir den Rahmen dieser Doktorarbeit. Erst von hier aus aber kann die Sache wirklich geklärt werden. Hans Meyers http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Meyer_(Philosoph wichtiges Buch „Thomas von Aquin und Martin Heidegger“ (1964) könnte uns einen Wink geben, das Verhältnis zu begreifen! Und trotzdem ist klar zu prognostizieren, dass Guttenberg die VerhälTnisse klar durchschaut hat. Wie kommuniziert man das nur?

Auch ein Ausstellungsprojekt könnte man hier nennen. Es ist erstaunlich, wie Raimund Stecker, Direktor des Lehmbruck-Museums, Duisburg, dieses Museum als Darstellungsfolie für Facebook und umgekehrt, Facebook als Darstellungsfolie für das Museum verwendet hat. Eine der wohl wichtigsten Ausstellungskonzeptionen, die wir im Augenblick in Deutschland haben. (Mimetische Strukturen als Methode der Rehabilitation und der langfristigen rückkoppelnden Rehabilitation. http://bit.ly/2iBUwxA)

Jawohl! Oder?

Ein Wink für die Auflösung jener fatalen Konstellation. Oder? Das Ganze mündet also erst einmal in unauflösbare Widersprüche hinein.

Die Sokratische Methode des Elenchos http://de.wikipedia.org/wiki/Sokratische_Methode führt uns zur Metaphysik Aristoteles’ http://ebookbrowse.com/aristoteles-metaphysik-pdf-d39173058 und hier zum Buch Gamma. Johann-Heinrich Königshausen (1986) http://bit.ly/1SEaJOd hat hier Aufschlussreiches beigebracht. Diesbzgl. müssen wir auch Guttenbergs Doktorarbeit uns erst noch aufschlüsseln. Teil C seiner Doktorarbeit http://de.scribd.com/doc/49975994/Karl-Theodor-Frhr-zu-Guttenberg-Verfassung-und-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-in-den-USA-und-der-EU markiert noch einmal das Problem; auch eines zwischen Jean-Jacques Rousseau und Adam Smith.

Welche Bedeutung hat Kants „Nova Dilucidatio“ (1755) http://www.google.de/search?q=Kant+Nova+Dilucidatio&hl=de&gbv=2&gs_l=heirloom-hp.1.0.0i30j0i8i30j0i30.1844.10079.0.15407.19.18.0.1.1.0.281.3468.0j13j5.18.0…0.0…1c.1.nogJT1OHPhw&oq=Kant+Nova+Dilucidatio für Habermas’ „Neue Unübersichtlichkeit“? In einem Interview mit der New Left Review spricht man vom „Reden mit fremden Zungen“!

Wie sollen wir die Theorie des Elenchos bezogen auf diese Analysen in „Theorie und Praxis“ (1978) auffassen?

„Die Konfrontation mit sich selbst“ bezogen auf die Theorie der Europäischen Verfassung setzt bereits von Anfang an diese aufschlussreiche Formulierung Verfassung und Verfassungsvertrag!

Von der „Theorie des kommunikativen Handelns“ (1981) bis zur Doktorarbeit Guttenbergs (2009) befinden sich achtundzwanzig Jahre. Wann hat Platon seinen „Phaidon“ geschrieben? Wie hat Sokrates Platon und Aristoteles beeinflusst? Was hat man hier noch nicht denken können? Wir kommen bei Guttenberg ohne den Begriff des „Selbstverhältnisses“ bei Dieter Henrich http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Henrich_(Philosoph und Hans Ebeling http://bit.ly/1T8AINo nicht aus. Wenn wir das nicht beachten, haben wir die Sache der „Theorie der Wissenschaft“ bei Guttenberg nicht bemerkt, d.h. wir halten das dann hier alles gar nicht für möglich. Das ist dann die Situation Bayreuths und Hofs, dieser Wissenschaft geworden.

Was will uns Habermas mit dem Übergang von der Bewusstseinsphilosophie zur Sprachphilosophie sagen?

Guttenberg musste den Sachverhalt einer normalen Doktorarbeit qua Thema und Problem verlassen. Das hat die Rechtsprechung einfach nicht beachtet.

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Es ist nicht mehr die Situation Guttenbergs, d.h. es war noch nie seine Situation. Es war nicht seine Situation, weil er Lösungen im Auge hatte. Er musste die natürliche Situation einer herkömmlichen Doktorarbeit verlassen. Wann begreift es eine Allgemeinheit? Es ist ein Sachverhalt des sogenannten Allgemeinen. Wie ist das zu verstehen?

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5.2.

Wir sprachen oben von „aus dem Sumpf ziehen“. Das ist natürlich eine sehr unphilosophische Sprache. Tatsächlich kommt hier der Sachverhalt an eine Wahrnehmungsgrenze, d. h. die Außenperspektive fällt mit der Innenperspektive zusammen (nicht identisch!), was aber dann für die sich hervorkehrenden Dysfunktionen sorgt. Diese sind nun aber genau umgekehrt der philosophische Beweis für den Anspruch, der nun eingefordert werden nicht nur kann, sondern muss. Es ist die paradoxale Struktur der Wahrheit, die hier das Verhältnis provoziert. Das interessiert hier ganz besonders. Daraus folgt nun aber die Sache der Ethik noch aus einer anderen und noch zwingenderen Perspektive. Das ist die Logik. Der § 242 BGB Treu und Glauben wird jetzt fordernd (siehe oben). Keine Justiz auf der Welt kann hier diesen Doktortitel entziehen. Was passiert an dieser Stelle mit dieser indes/natürlich/indessen-Architektur? Alle Beteiligten, die bewusst die Sache weiter tragen, haben ein Wissen. Es ist ein Prozess des Werdens. Sprechen wir vom „Ärgernis der Wahrheit“.

Wiederholung:
Wiederholung:

Wir sprachen oben von „aus dem Sumpf ziehen“. Das ist natürlich eine sehr unphilosophische Sprache. Tatsächlich kommt hier der Sachverhalt an eine Wahrnehmungsgrenze, d. h. die Außenperspektive fällt mit der Innenperspektive zusammen (nicht identisch!), was aber dann für die sich hervorkehrenden Dysfunktionen sorgt. Diese sind nun aber genau umgekehrt der philosophische Beweis für den Anspruch, der nun eingefordert werden nicht nur kann, sondern muss. Es ist die paradoxale Struktur der Wahrheit, die hier das Verhältnis provoziert. Das interessiert hier ganz besonders. Daraus folgt nun aber die Sache der Ethik noch aus einer anderen und noch zwingenderen Perspektive. Das ist Logik. Der § 242 BGB Treu und Glauben wird jetzt fordernd (siehe oben). Keine Justiz auf der Welt kann hier diesen Doktortitel entziehen. Was passiert an dieser Stelle mit dieser indes/natürlich/indessen-Architektur? Alle Beteiligten, die bewusst die Sache weiter tragen, haben ein Wissen. Es ist ein Prozess des Werdens. Sprechen wir vom „Ärgernis der Wahrheit“.

5.3.

Notiz (Wiederholung):

Folgender Eintrag am 10.12.2012 auf http://www.facebook.com/#!/pages/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch/260131847346292 hat allerdings ziemlich beschäftigt.

Zitat:

Die Zeitschrift für Politikberatung ZPB  hat in ihrem Heft 1/2012 eine Studie veröffentlicht, in der die „CAUSA Guttenberg im Spiegel der Printmedien“ untersucht wurde. Sie kommt zu dem Ergebnis, daß der negative Tenor der Berichterstattung mit Ausnahme der FAZ, größtenteils von linksorientierten Medien kam und sich konservativ orientierte Medien eher zurückhielten bzw. eher positiv berichteten.
Die Studie kommt auch zu dem Ergebnis, daß aber auch der relativ geringe Rückhalt in den eigenen Reihen letztlich zum Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenbergs geführt haben soll.

Herr zu Guttenberg hatte in seiner Rücktrittsrede als Grund auch den öffentlichen Druck genannt.

Eine „Hetzjagd“ oder eine „Kampagne“ gegen die Person Guttenberg will diese Studie nicht eindeutig erkennen. Sie begründet die „Berichterstattung“ damit, daß es Aufgabe der Medien sei, Mißstände aufzudecken, zu untersuchen und darüber zu berichten . Sie nimmt eher an, daß die „Wahrnehmung einer Kampagne“  oder „Hetzjagd“ eher durch die „meinungsäußernde Berichterstattung“ zustande kam.

Die Studie kann man hier nachlesen:

Dank an „G“.

http://www.zpb.nomos.de/fileadmin/zpb/doc/Aufsatz_ZPB_12_01.pdf

Zitat Ende.



Eckart Lohse, Markus Wehner. Die schnelle Truppe der FAZ. Oder: Wie ist das möglich?

Eckart Lohse, Markus Wehner, Christiane Hoffmann (alle drei FAZ) haben sich als ebenso scharfe Kritiker Guttenbergs erwiesen. Die Guttenberg-Biographie (Eckart Lohse und Markus Wehner) ist bereits am 28. Februar 2011 http://www.amazon.de/Guttenberg-Biographie-ebook/dp/B004WOTW68/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1355168946&sr=8-2 erschienen, am 16. Februar publiziert Andreas Fischer-Lescano, Bremen, in der SZ seinen Plagiatsvorwurf – Frage: Wie kann man in zwölf Tagen ein Buch mit 350 Seiten produzieren?

In diesem Dokument http://www.zpb.nomos.de/fileadmin/zpb/doc/Aufsatz_ZPB_12_01.pdf heißt es: „ … Anders entwickelte sich die Meinung der FAZ. Anfangs bewertete sie den Skandal zwar grundsätzlich negativ, vertrat jedoch eine grundsätzlich moderatere Position als FR und SZ. Bereits nach wenigen Tagen aber schwenkte die FAZ auf die Linie der linken bzw. links-liberalen Medien ein, um sich dann als die schärfste Kritikerin des Verteidigungsministers zu gerieren. … “

Einen moderateren Ton kann ich indes bei der FAZ auch am Anfang nicht erkennen. … Oder dürfen wir von Heike Schmoll (FAZ) den ersten wirklich entlastenden Artikel erwarten? Überlegen sich die Chefredakteure langsam, wie sie aus der verfahrenen Situation eines Politik- und Journalisten-Irrtums herauskommen könnten?

Man muss die Sachverhalte also immer mit einer gewissen Eindringlichkeit wiederholen.
http://bit.ly/21twIbM
http://bit.ly/1QfTdK7

5.4.1.

Eine Bemerkung zu:

Eintrag vom Dienstag, den 18.12.2012 12:30 auf:

http://www.facebook.com/#!/pages/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch/260131847346292

https://www.taz.de/Linguistik-Professor-ueber-Politsprech/!107529/

Kommentar: Mittwoch, den 18.12.2012

Haben verschiedene Politiker eigene Neusprech-Strategien?

Ja, zum Beispiel haben wir nach Guttenberg das Guttenberg-Passiv benannt: In seiner Stellungnahme zu den Plagiatsvorwürfen hatte er sich immer zu rechtfertigen versucht mit Formulierungen wie „es wurde zu keiner Zeit bewusst getäuscht“ oder „zu keiner Zeit bewusst nicht kenntlich gemacht“.

Was ist das für ein Text?

Die Verlagerung vom unmittelbaren Vorwurf Plagiat auf das Wie der Rechtfertigung ist nur eine andere Form der Anklage. Auch hier muss aber der tatsächlich vorliegende Sachverhalt verstanden werden: man muss also die Doktorarbeit analysieren – erst von hier aus ist dann diese sogenannte Neusprech-Strategie tatsächlich zu verstehen (Hermeneutik). Die sich hervorkehrenden Verhältnisse sind also ganz anders zu bewerten. Wir bekommen einen gewissen ersten Eindruck, wenn wir Aristoteles‘ Metaphysik (Buch Gamma) und Jürgen Habermas, Dieter Henrich. Zwei Reden. Aus Anlaß des Hegel-Preises, Frankfurt a. M. 1974 als Ausgangspunkte zu einer Orientierung berücksichtigen. Wie kann ein Metaphysiker mit dem Kommunikationstheoretiker sinnvoll einen Dialog führen?

Vgl. hierzu: http://www.information-philosophie.de/?

Die hier genannten Sachverhalte zwingen aber auch zur Untersuchung der sprachphilosophischen Konsequenz der Guttenbergschen Wissenschaftlichkeit, weil hier rückkoppelnd aus einer anderen Perspektive unsere Analyse bestätigt wird.

Vgl. hierzu eben: Platon – Ralf Dahrendorf und Jürgen Habermas – Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg (Eine Skizze). Eintrag: Die Rehabilitation Teil II. 7.0.

Jene Verlagerung ist aber bereits Ausdruck dessen, dass die Vorwürfe gegen Guttenbergs Doktorarbeit gar nicht zu halten sind. An vielen Stellen meiner Trilogie gehe ich darauf ein. Interessanter ist die Frage nach der Bedeutung des Ganzen im historischen Prozess. Das betrifft aber schon längst nicht mehr die Doktorarbeit, sondern ihre Beurteilung als wichtige geisteswissenschaftliche Schrift.

5.4.2.

Eine Bemerkung zu:

Eintrag vom Mittwoch, den 19.12.2012 auf:

http://www.facebook.com/#!/pages/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch/260131847346292

Plagiate und kein Ende: Promotionsausschuss empfiehlt Frau Schavan den Doktortitel zu entziehen. Nun soll über ein Verfahren gegen Schavan entschieden werden, meldet „Die Zeit“. http://www.zeit.de/studium/hochschule/2012-12/schavan-doktorarbeit-plagiatsvorwurf-promotionsausschuss

Kommentare: 20.12.2012. 6:56

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621

Plagiate sind kein neues Phänomen. Thomas Mann etwa bekannte sich offen dazu, abgeschrieben zu haben. In seinen „Buddenbrooks“ stirbt am Ende der junge Hanno an Typhus. Dafür bediente sich der Schriftsteller aus einem medizinischen Fachbuch. Dadurch, dass er die nüchterne Beschreibung des Krankheitsverlaufs im Kontext seines Romans wiedergibt, wirkt diese jedoch völlig anders – nämlich zutiefst schockierend. http://www.fr-online.de/fotostrecken-politik,1472612,7210166.html

Thomas Mann ein Plagiator?
Im dritten Teil meiner Trilogie gehe ich darauf ein. Auch hier verhält sich die Sachlage sehr viel komplexer. Eins steht jedenfalls fest: Guttenberg kann man nicht mit „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ http://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnisse_des_Hochstaplers_Felix_Krull, wie das Jürgen Trittin http://www.youtube.com/watch?v=EIKiZPgTC_c“>http://www.youtube.com/watch?v=EIKiZPgTC_c in der Nachfolge von Dirk Kurbjuweit, wohl der Chefjournalist des Artikels im Spiegel „Das Märchen vom ehrlichen Karl“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108425.html, tut – sie haben wohl beide nicht eine Zeile seiner Doktorarbeit studiert –, kritisieren.

Will man Thomas Manns Roman richtig einschätzen, muss man allerdings seinen Roman „Königliche Hoheit“ http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigliche_Hoheit ebenso beachten. Wenn man diese beiden Romane als Doppelroman erkennt, ist daraus aber sehr wohl eine Analyse der Wahrheit im Sinne einer Wahrheitsermittlung abzuleiten. Genau dies gilt aber gerade auch für Guttenberg. Auch das ist natürlich zu beachten. Wir haben hier jedenfalls auch das Phänomen der Repräsentationin den Blick zu bekommen. Repräsentation als wissenschaftliches Ergebnis (Resultat)!

Die Doktorarbeit Schavans ist jedenfalls mit diesen komplexen Überschneidungen der Doktorarbeit Guttenbergs nicht zu vergleichen. Die Zeitgleichheit, die Parallelität, die Simultaneität des Politikers mit dem Wissenschaftler und dem Geheimnisträger sind ganz anders zu beurteilen. Thomas Mann hätte das verstanden? Was macht einen Schriftsteller zu einem relevanten Schriftsteller?

Um Klartext zu sprechen: Eine herkömmliche Doktorarbeit würde das politische Programm der Europäischen Verfassung aus den unterschiedlichsten Gründen gefährden. Guttenberg sieht das ganz klar. Er ist zeitgleich Politiker/ Wissenschaftler und Geheimnisträger. Was man in Bayreuth und in Hof gänzlich übersehen hat: Guttenberg begründet seine Methode mustergültig in einem wissenschaftlichen Sinne, was diese Wahrheitssuche ausweist und zugleich seine Ethik im Sinne des § 242 BGB Treu und Glauben beweist. Um es auch hier noch einmal in aller Schärfe zu wiederholen: Er muss in der Konsequenz überhaupt nicht zitieren. Siehe hierzu auch meinen präziseren Eintrag auf dieser Seite hier vom 4. Dezember 17:28. Weil er das auf 475 Seiten durchhält, ist von einem strukturierten Denken im Sinne einer Wahrheitsssuche und einer Ethik auszugehen, d.h. dies kann man an jeder Stelle seiner Doktorarbeit bis ins Detail darstellen und beweisen. Auch hier ein ganz gravierender Unterschied zu Schavan. Vgl. hierzu meine Leserbriefe auf http://mfmkmuenchen.livejournal.com oder auf https://guttenplagwiki.wordpress.com. Siehe den Eintrag des Administrators vom 17. Oktober. Der wissenschaftliche Ertrag seiner Doktorarbeit ist enorm. Guttenberg hat gegen den Promotionsvertrag der Universität Bayreuth an keiner Stelle verstoßen.

Ich werde keine Trilogie „Die ehrliche Annette“ schreiben. Die Argumente, die für Guttenberg lapidar gelten, sind ganz sicher nicht so einfach übertragbar oder instrumentalisierbar. Das Argument der „Promotionshermeneutik“ hat bezogen auf Schavan Löcher. Trotzdem wäre ich vorsichtig. Vielleicht entdeckt man ganz andere Argumente. Ich kenne diese Doktorarbeit nur aus den Zeitungen. Solange diese Gremien allerdings von der „Methode des Modularisierens“ ausgehen, ist das – apodiktisch gesprochen – alles falsch. Im ersten Teil der Trilogie mache ich einen Vorschlag, was man unter einem Plagiat verstehen könnte.

6.0

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FRAGMENTE (AUS EINEM DIALOG; NICHT WEITER KORRIGIERT.
ES IST HIER GRUNDSÄTZLICH ZU ERWÄHNEN, DASS DIESE EINTRÄGE ALLE IN EINER ZIEMLICHEN HEKTIK EINGETRAGEN WURDEN,
DAS IST ALSO ALLES FEHLERBELASTET: SO WOLLEN WIR ES AUCH ÜBERNEHMEN.)

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Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Guttenberg rehabilitiert wird. Es laufen täglich Gespräche mit hochkarätigen Juristen und Wissenschaftlern. Man hört mir zuerst misstrauisch und ungläubig, aber dann immer mehr interessiert zu. Dann beginnt eine lebhafte Diskussion. Am Ende bestätigt man mir: „Das muss neu geprüft werden!“ Ich stelle bei jedem Termin immer wieder fest, in welchem Maße man hier die einfachsten Statuten der wissenschaftlichen Forschung über Bord geworfen hat. Erstaunlich! Eine zweite Doktorarbeit braucht er nicht angehen. Mich würde es als Geisteswissenschaftler allerdings trotzdem interessieren, wie er in der Konsequenz seiner politischen Schwerpunkte das neue Thema umsetzen würde.

Um meinen obigen Eintrag zu vervollständigen. Man kann auch in wissenschaftlichen Zeitschriften präzise Miniaturen publizieren. Im übrigen würde ich an Guttenbergs Stelle auf den größten Widerstand zugehen und mich bei der SZ und der FAZ – erneut – als Autor zu den brisanten wirtschaftlichen und politischen Themen unserer Zeit empfehlen. Um es zu wiederholen: die Frage seiner wissenschaftlichen Rehabilitation ist nur eine Frage der Zeit. Zur Information ausnahmsweise an dieser Stelle siehe die impressionistischen aber doch irgendwie zusammenfassenden neuen Einträge auf http://www.guttenplagwiki.wordpress.com/; siehe vor allem auch meine Trilogie „Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ http://www.hanspeterporzner.de/. Der Schachgroßmeister Levon Aronjan, Platz zwei der Weltrangliste, hat einmal zu einem Gegner gesagt: „Sie haben keine Ahnung, wie tief mein schachliches Wissen reicht.“ … Um es anders zu sagen: Ich stelle mich jedem ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Gegner.

Meine Argumentation liegt bei inzwischen vier Professoren auf dem Schreibtisch. Wie kann man ihnen ihre traditionellen Statusängste nehmen, sodass sie offiziell bestätigen, dass man sich erneut mit dieser genialen Doktorarbeit beschäftigen muss? Die Sache der Rehabilitation nimmt langsam Fahrt auf. Ich werde mich nun auch mit Peter Häberle, Guttenbergs Doktorvater, in Verbindung setzen. Eine Bemerkung an „Pfannen Wender“ (so der Name eines besonders aggresiven Accounts): Beschreiben Sie mir doch einfach einmal in fünf Sätzen, wie Guttenberg seine Doktorarbeit gliedert. Da kann man von Guttenberg und der inneren Problematik dieser Doktorarbeit bereits viel lernen. Summa cum laude

Frau Gaedeke, Sie haben den Zielpunkt meiner Analysen exakt auf den Kopf getroffen. Die Rehabilitation läuft an, wenn Studenten diese überprüfen und Guttenbergs Doktorarbeit geisteswissenschaftlich durchleuchten. … Für mich geht es jetzt erst einmal darum, meine Argumentationslinien bekannt zu machen, Leute zu finden, die diese Argumente bereit sind nachzuvollziehen. Vielleicht habe ich einige hier auf diesem Account von Facebook gefunden. Warum stelle ich Guttenbergs Problem seiner Doktorarbeit genau so und nicht anders dar! Warum ist der zweite Teil meiner Trilogie „Das WikiPlott. Die Rehabilitation. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ fast wichtiger als der erste! Hier geht es ja um die Überführung einer philosophischen Argumentation in eine juristische, wozu ich vor zehn Monaten durch eine ganz scharfe und kurze Auseinandersetzung mit dem Würzburger Urheberrechtler Olaf Sosnitza gezwungen wurde! Das Gespräch zwischen einem Metaphysiker und einem Phänomenologen ist wohl ähnlich sinnlos gelagert. Der dritte Teil beschäftigt sich mit einer ähnlichen Problematik bei Thomas Mann – diesbzgl. sind die beiden Romane „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ und „Königliche Hoheit“ als Doppelroman zu begreifen; weiterhin ist hier in diesem dritten Teil eine Auseinandersetzung zwischen Goethe und dem Publizisten und Dichter Johann Daniel Falk außerordentlich wichtig. Die Problematik wird an diesen beiden Beispielen noch einmal in einem ganz anderen Licht vorgeführt.

Herr „Post von mir“ (ebenso ein aggresiver Account), sagen Sie mir, wer Sie sind, dann bekommen Sie auch die Namen von mir. Im übrigen, ich versende nicht meine Schriften. … Meine Argumente liegen dort geistig auf dem Tisch. Mancher Philosoph würde sich jetzt freuen. Weiterhin, um ihre Neugierde etwas zu beruhigen, ich forsche seit dreißig Jahren nur für mich. Ich könnte ziemlich viel publizieren, aber warum sollte ich das tun! Akademische Titel habe ich keine. Ansonsten mache ich noch etwas Kunst, damit das Leben nicht zu einsam wird. Im Kunstbetrieb ist man sauer auf mich; man wollte hier einmal richtig Geld mit mir verdienen. Aber das hat mich dort dann doch alles nur gelangweilt. Ich hatte zwischen achtzehn und fünfundzwanzig Jahren exakt neun Lehrer: Fünf Philosophen und vier Kunsthistoriker. Im Alter von achtzehn Jahren hat mich mein erster Lehrer, Rudolph Berlinger, an die Tafel gebeten und mich dort über die letzte Doppelstunde ausgefragt. Er gab mir den Tipp: „Philosophie gehört nicht ins Fernsehen!“ Ich beschäftige mich täglich fünf Stunden mit der Sache „Theorie des Beweises“. Ihnen einen schönen Tag. Es hat gerade zwölf Uhr geläutet. Ich gehe jetzt Mittagessen.

Hinweis: Ich beschäftige mich mit Guttenberg seit dem 30. Juli 2009 http://www.zeit.de/2009/32/Zeitgeist-32: „ … den Platon nicht wie KT mit in die Ferien. …“. Am 06. August 2009! bereits in der SZ: http://www.sueddeutsche.de/bayern/csu-karl-theodor-platon-und-die-badehose-1.167629. 17. Mai 2010! (Das WikiPlott, Teil I, S. 461 u. Das WikiPlott, Teil II, S. 95.) In der Frankfurter Rundschau jener Tage ähnliche Formulierungen. … Josef Joffe hat mich auf Guttenberg aufmerksam gemacht. Weiterhin: Wegen Helmut Schmidt und seinem Interesse für Kant und Popper begann ich mich für Guttenberg und seinem Interesse für Platon zu interessieren. Helmut Schmidt hat einen Bezug zu Kant und Popper, Guttenberg einen zu Platon. Und das ist erstaunlich. Ich nahm Guttenberg jedenfalls in den Kreis von Politikern auf, die einen positiven Bezug zur Philosophie haben. Nun begann ich also, alles über Guttenberg zu sammeln. Ein ganz wichtiger Punkt auf dem Weg zu diesem ersten Teil „Das WikiPlott“. Weil Guttenberg Platon kennt, genau deshalb kann ich im „WikiPlott“ so argumentieren – genauer: ich konnte Bezüge eines modernen Platonverständnisses in seiner Doktorarbeit entdecken. Aber was heißt das? Wenn man versteht, wie Guttenberg die Verhältnisse umsetzt und zu demokratischen Universalisierungsbegriffen kommt, versteht man auch das Geniale dieser Doktorarbeit, und was mich daran so fasziniert. Hätte ich aber jenen Zeitungsartikel mit dem Hinweis auf Platon überlesen, nicht bemerkt, würde es keine Trilogie geben, d.h. ich hätte die völlig unangemessenen Recherchen des Spiegels vom 21. Februar 2011 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108425.html gar nicht mit GuttenPlag Wiki überprüft. Ich wäre dann vielleicht wie Millionen andere auch nur die Ausübung einer Information geworden. Hier sind mir Verhältnisse, Ungereimtheiten aufgefallen, denen ich sofort nachgegangen bin. Am 10. März 2011 entwarf ich den Grundriss zu einer Rehabilitation, der sich dann zu diesem Mammutprojekt der „Trilogie“ entwickelt hat.


Eine Bemerkung an Herrn Hartmut Rißmann: Wenn man dies hier teilt, kann das missverständlich aufgefasst werden. Das habe ich auch erst in dem Augenblick realisiert, wo man bei mir “ like“ gedrückt hat, wo bisher niemand reagierte. Wie macht man das, was hier zur Sprache kommt, bekannt? Ich halte das für eine ganz wichtige Frage!

Diese 109 + x Kommentare müssten unter dem Thema „Die Doktorarbeit Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenbergs – doch eine Doktorarbeit!“ betrachtet werden, nicht im Horizont dieser Passagen ganz oben – das ist missverständlich, d.h. wenn ich das teile, könnte man auf die Meinung kommen, ich würde jenen Inhalt teilen; ich will aber eben auf diese Kommentare insgesamt aufmerksam machen. – Vielleicht sollte man das alles einmal als Buch herausgeben! Warum? Ich hoffe, ich habe mich deutlich genug ausgedrückt! Was ist Ziel eines Dialogs?

Es gibt keine Plagiatsstellen, das gilt auch für diese 23 Stellen … . Aber studieren Sie doch bitte diese Trilogie. Ich werde nun das Thema in die Wissenschaft hineinsteuern. Dort wird der Sachverhalt neu geprüft werden müssen. Seit eineinhalb Jahren erforsche ich diese Doktorarbeit auf der Basis von GuttenplagWiki … , eine geniale Doktorarbeit, eine geisteswissenschaftliche Schrift.

Warum verzichten die Geisteswissenschaften bei diesen sogenannten Plagiatsfällen auf ihre ganz normalen Standards der Hermeneutik, der Deutung? http://www.taz.de/!103753/ https://guttenplagwiki.wordpress.com/

Das Problem ist nicht die Doktorarbeit, sondern: Wann überträgt Guttenberg an mich ein juristisches Mandat? Diesbzgl. müsste man sich einmal treffen.

Richtig. Ich habe schon vor vier Monaten mit befreundeten Juristen darüber gesprochen. Die Sache wurde allerdings aus Kapazitätsgründen abgelehnt. Aber auch das sollte nicht das Problem sein.

Im ersten Teil meiner Schrift „Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ gebe ich klare Definitionen.

Der Admin hat diese fürchterlichen Beiträge dieser beiden User gelöscht. Das kann man im Internet nicht so stehen lassen. Das ist auf der einen Seite richtig und auf der anderen Seite wird damit ein Dokument verzerrt, d.h. ohne diese Beiträge wird auch das Ganze nicht so wirklich schlüssig. Bekanntlich hat Sokrates mit den Sophisten auf dem Marktplatz über die Wahrheit diskutiert. Platon, sein Schüler, hat dann in seinen Dialogen alles geschönt. Wir hätten hier ein einzigartiges Dokument, vor allem weil es beweist, dass der Übergang zu einer Logik zwingend ist – ansonsten kreist der Dialog ewig so weiter. Von der Logik Platons zu der von Aristoteles, zu der von Kant, zu der von Hegel sind es jeweils Lichtjahre. Wenn wir bei Guttenberg die von ihm zur Sprache gebrachten Übergänge zu demokratischen Universalisierungsbegriffen verstehen wollen, müssen wir diese Zusammenhänge allerdings realisiert haben. – Ich sehe soeben, dass der Admin alles fotografiert hat, der Admin hat also das komplette Dokument. Um es anders zu formulieren: was hier sich vorträgt, liegt auf der Zielperspektive, die ganze Problematik wissenschaftswürdig zu machen. Ich will das Ganze nicht im Netz haben, man muss sich diesen präzisen Account nicht zerstören lassen, gibt es eine weitere Möglichkeit, das ganze Dokument präsent zu machen?

Auch Dr. Karl Lauterbach hat die Doktorarbeit von Guttenberg nicht gelesen.


http://www.youtube.com/watch?v=EIKiZPgTC_c https://guttenplagwiki.wordpress.com/ https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=559578577392037&id=260131847346292

Karl-Theodor zu Guttenberg – talentierter und politisch denkender Mensch: Das Dokument mit den „fürchterlichen Beiträge“ befindet sich in diesem Thread: https://www.facebook.com/zuGuttenberg/posts/10150570544056926.

Danke, sehr nett!

Es kann aufgrund bestimmter Argumentationen, über die ich geforscht habe und die für Guttenberg zutreffen, in seiner Doktorarbeit nicht ein einziges Plagiat geben. Das ist einer der zentralen Aussagen meiner Analysen im ersten Teil der Trilogie. Gerade weil sich diese Struktur auf 475 durchhält – das ist ganz wichtig –, kann dieses zentrale Ergebnis nicht für Annette Schavan instrumentalisiert werden. Ich stelle immer wieder fest, dass dies bis jetzt auch die User auf diesem Account nicht realisiert haben. Der „Politikos“ Platons stellt die Frage, wann der Politiker „in der Wahrheit“ steht. Guttenberg ist nicht an der Qudratur des Kreises, d.h. dem Sachverhalt der Spannung zwischen Politiker und Wissenschaftler gescheitert, sondern daran, dass es damals niemanden gab, der das hätte realisieren können. Er muss den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages gar nicht zitieren. Das ist die Pointe. Die philosophische Argumentation schlagen mir allerdings Juristen sofort zu Boden, deshalb habe ich Teil II geschrieben, was ursprünglich nicht vorgesehen war. Hier wird die philosophische Argumentation in eine juristische überführt. Für Guttenberg gilt der Paragraph § 242 Treu und Glauben. Das ist erst einmal ein sehr schwammiger Paragraph, aber er entfaltet bezogen auf Guttenberg seine Muskeln. Wenn Guttenberg im herkömmlichen Sinne zitiert hätte, hätte er qua Doktorarbeit das Projekt der Europäischen Verfassung gefährdet. … . Darüber handelt Teil II. Das hat nicht ein einziger Jurist gesehen. Hinter dem Ganzen verbirgt sich eine große Ethik Guttenbergs. Diese legt Teil II frei. Der Paragraph ermöglicht beispielsweise, dass ein Apotheker katholischen Glaubens Verhütungsmittel nicht verkaufen muss, wenn danach ein Kunde fragt. Man muss immerzu die besondere Spannung zwischen dem Politiker und dem Wissenschaftler sehen. Das findet eben alles zeitgleich statt. Guttenberg hatte damals keine Chance. Ich bin ein Motivforscher von inneren Sachverhalten. Sorry an die Justiz in Hof. Fehler. Großer Fehler. Guttenberg machte das Beste aus der Situation. … Ich sage hier immer etwas plakativ, Rembrandt war der erste Künstler, den man komplett missverstanden hat, Guttenberg ist diesbzgl. einer der ersten Politiker, … .

Ergänzung: In seine Doktorarbeit mussten Immunisierungsstrukturen eingebaut werden, um die jeweiligen politischen Positionen von hier aus auch an den runden Tisch bringen zu können. Er ist auch Geheimnisträger für seine politische Sache. Es ist nicht einfach eine Doktorarbeit eines Doktorranden oder eine Seminararbeit eines Studenten. Das ist diese Doktorarbeit eben gerade nicht. Sie ist eine wissenschaftliche Arbeit eines Politikers über ein Problem, das uns alle bis heute angeht, insofern ist sie politisches Programm. Sie ist mehr als eine Doktorarbeit: sie ist beides – Doktorarbeit und Programm. Damit ergeben sich Begründungsprobleme ganz anderer Art; gerade an dieser Stelle hat Guttenberg Hervorragendes geleistet. Sein Doktorvater, Peter Häberle, muss das gesehen haben, ansonsten wäre der Beitrag von Heribert Prantl in der SZ über Häberle http://haizara-x.blogspot.de/2011/04/prantl-zu-haberle-das-grundsatzliche.html anders – nicht so doppeldeutig – ausgefallen. Wenn Guttenberg vom Scheitern spricht, so meint er damit auch die Sache der Europäischen Verfassung. Guttenberg hat seine Doktorarbeit 2006 eingereicht, 2006 ist die Europäische Verfassung an den Referenden Frankreichs und der Niederlande gescheitert. Ende 2008 schreibt er dieses wichtige Vorwort http://de.scribd.com/doc/49975994/Karl-Theodor-Frhr-zu-Guttenberg-Verfassung-und-Verfassungsvertrag-Konstitutionelle-Entwicklungsstufen-in-den-USA-und-der-EU. 2009 wird sie bei Duncker Humblot in Berlin herausgegeben. Den zweiten Teil der Trilogie „Die Rehabilitation“ habe ich Andreas Voßkuhle, ebenfall ein Schüler Häberles, gewidmet. Vorerst gescheitert. Summa cum laude. (https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_%C3%BCber_eine_Verfassung_f%C3%BCr_Europa https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_%C3%BCber_eine_Verfassung_f%C3%BCr_Europa http://www.eu-info.de/europa/eu-vertraege/EU-Verfassung/ http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/referendum-franzosen-lehnen-eu-verfassung-ab-1231472.html https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Plagiatsaff%C3%A4re_Guttenberg)

Info: Museumsdirektoren beginnen sich dafür zu interessieren. „Ästhetik als Vermittlung“ (Bazon Brock). Das könnte auch ein Weg zur Wissenschaft sein. 🙂

Ein Interview mit Guttenberg. http://www.youtube.com/watch?v=f_97yILE5Bw
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Herr Admin, Sie schickten mir vorgestern um 8:40 ein Dokument der Staatsanwaltschaft Hof. Dieses Dokument kenne ich natürlich. Der Inhalt wurde damals ja auch in den Zeitungen überall aufbereitet. Mit meinen drei Beiträgen mit Videos bei Youtube ( Montag um 18:53, 21:53, 22:27) und mit der exakten Zeitangabe 1:25 beim letzten Beitrag „Sigmar Gabriel über zu Guttenberg am 24.02.2011“ ist etwas ganz Bestimmtes artikuliert. Die Aussage von S. G. – die Ahnungslosigkeit von der tatsächlichen Dimension dieser Doktorarbeit und das schnelle, „kurzschließende“ Urteil sind erstaunlich – ist aber auch noch anders lesbar: „Wenn Herr zu Guttenberg gegen diese Beleidigungen klagen würde, würde er verlieren.“ (Verf.) („Vielleicht stellt mal einer Strafantrag [wer? Verf.], das wär’ mal interessant.“) (1:23-1:27). (Die sprachphilosophische Analyse der S. G. unbewusst bleibenden „Offenheit des Satzes“ kann hier nicht erfolgen. Solche Rückkoppelungen zwischen Unangemessenheit und ihrer diese sichtbar machenden Erscheinungen sind aber gut erforscht.) Das war 2011, jetzt wo die inhaltliche Dimension seiner überaus komplexen Doktorarbeit klar vorliegt, verhält sich die Sache ganz anders. Und das muss auch bekannt gemacht werden; das darf nicht nur ein Sachverhalt wissenschaftlicher Abgeschottetheit (Jürgen Habermas) sein. Wir wollen hier nicht das Theorem vom „Verlust der Öffentlichkeit“ bestätigen. – Es gilt der Zusammenhang: je präziser etwas vorgetragen wird, desto unangreifbarer. Die öffentliche Meinung könnte an dieser Stelle mit einem einzigen Satz, richtig gesetzt (Kairos), zum ersten Mal medienwirksam hinterfragt werden. Ein solcher Satz könnte lauten: „Zu Guttenberg verbietet S. G. die weitere Rede, dass er ein Betrüger sei.“ (Wie würde die entsprechende Schlagzeile ausschauen?) – Um die Wendung dieser drei Beiträge mit einer Frage zu verdeutlichen: Sollte man nicht doch den juristischen Weg in Erwägung ziehen? Die Sache ist nicht abgeschlossen. Man hat mir hier auf diesem Account indirekt in dieser Hinsicht aber bereits Aufklärung zukommen lassen. „Will Herr zu Guttenberg das überhaupt?“ Und trotzdem: Es geht auch um die Wiederherstellung der Ehre. Ich möchte diesen Punkt wirklich hervorheben. Das halte ich ganz persönlich für eine notwendige Bedingung, um in Deutschland wieder erfolgreich „anfangen“ zu können. Sie haben einen ähnlichen Eintrag ( 17. November 21:13) von mir mit „like“ bewertet, ich schließe daraus, dass Sie meine Meinung teilen. Was passiert, wenn Wissenschaftler und Juristen meine Analysen, womit früher oder später zu rechnen ist, bestätigen – genauer: beginnen, diese zu überprüfen?

Guttenbergs Bemühung um Klarheit der Begriffe ist auch nicht mit der des Demokratietheoretikers Giovanni Sartori http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Sartori_(Politikwissenschaftler) zu vergleichen. Um ein so komplexes Gebilde wie die Europäische Verfassung in den Blick zu bekommen, musste Guttenberg erst eine entsprechende Begrifflichkeit kreieren; diese bekommt man nicht auf dem Boden eines Eklektizismus (Peter Massing, Giovanni Sartori, in: Demokratietheorien, Von der Antike bis zur Gegenwart. Herausgegeben von Peter Massing, Gotthart Breit und Hubertus Buchstein unter Mitarbeit von Antonia Geisler, 8. völlig überarbeitete Auflage, Schwalbach/Ts. 2012, S. 245) aufgeschlüsselt.

Platon – Ralf Dahrendorf und Jürgen Habermas – Karl-Theodor zu Guttenberg https://guttenplagwiki.wordpress.com/. Vielleicht haben Sie inzwischen einen gewissen Eindruck bekommen! (Eintrag: Die Rehabilitation Teil II. 7.0. Weitere Quellen @ ganz unten.)

Plagiate sind kein neues Phänomen. Thomas Mann etwa bekannte sich offen dazu, abgeschrieben zu haben. In seinen „Buddenbrooks“ stirbt am Ende der junge Hanno an Typhus. Dafür bediente sich der Schriftsteller aus einem medizinischen Fachbuch. Dadurch, dass er die nüchterne Beschreibung des Krankheitsverlaufs im Kontext seines Romans wiedergibt, wirkt diese jedoch völlig anders – nämlich zutiefst schockierend. http://www.fr-online.de/fotostrecken-politik,1472612,7210166.html

Im dritten Teil meiner Trilogie gehe ich darauf ein. Auch hier verhält sich die Sachlage sehr viel komplexer. Eins steht jedenfalls fest: Guttenberg kann man nicht mit „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ http://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnisse_des_Hochstaplers_Felix_Krull, wie das Jürgen Trittin http://www.youtube.com/watch?v=EIKiZPgTC_c, in der Nachfolge von Dirk Kurbjuweit, wohl der Chefjournalist des Artikels im Spiegel „Das Märchen vom ehrlichen Karl“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108425.html tut – sie haben wohl beide nicht eine Zeile“ seiner Doktorarbeit studiert –, „kritisieren“. Will man Thomas Manns Roman richtig einschätzen , muss man allerdings seinen Roman „Königliche Hoheit“ http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigliche_Hoheit ebenso beachten. Wenn man diese beiden Romane Thomas Manns als „Doppelroman“ erkennt, ist daraus aber sehr wohl eine Analyse der Wahrheit im Sinne einer Wahrheitsermittlung abzuleiten. Genau dies gilt aber gerade auch für Guttenberg. Um Klartext zu sprechen: Eine herkömmliche Doktorarbeit würde das politische Programm der Europäischen Verfassung aus den unterschiedlichsten Gründen gefährden. Guttenberg sieht das ganz klar. Er ist „zeitgleich“ Politiker und Wissenschaftler. Was man in Bayreuth und in Hof gänzlich übersehen hat: Guttenberg begründet seine Methode mustergültig in einem wissenschaftlichen Sinne, was diese Wahrheitssuche ausweist und zugleich seine Ethik im Sinne des § 242 BGB Treu und Glauben beweist. Um es auch hier noch einmal in aller Schärfe zu wiederholen: Er muss in der Konsequenz überhaupt nicht zitieren. Siehe hierzu auch meinen präziseren Eintrag auf dieser Seite hier vom 4. Dezember 17:28. Weil er das auf 475 Seiten durchhält, ist von einem strukturierten Denken im Sinne einer Wahrheitsssuche und einer Ethik auszugehen, d.h. dies kann man an „jeder Stelle“ seiner Doktorarbeit bis ins Detail darstellen und beweisen. Auch hier ein ganz gravierender Unterschied zu Annette Schavan. Vgl. hierzu meine Leserbriefe auf http://mfmkmuenchen.livejournal.com oder auf https://guttenplagwiki.wordpress.com/. Siehe den Eintrag des Administrators vom 17. Oktober. Der wissenschaftliche Ertrag seiner Doktorarbeit ist enorm. Guttenberg hat gegen den Promotionsvertrag der Universität Bayreuth an keiner Stelle verstoßen. Ich werde keine Trilogie „Die ehrliche Annette“ schreiben. Die Argumente, die für Guttenberg lapidar gelten, sind ganz sicher nicht übertragbar oder instrumentalisierbar. Das Argument der „Promotionshermeneutik“ hat bezogen auf Schavan Löcher. Trotzdem wäre ich vorsichtig. Vielleicht entdeckt man ganz andere Argumente. Ich kenne diese Doktorarbeit nur aus den Zeitungen. Solange diese Gremien allerdings von der „Methode des Modularisierens“ ausgehen, ist das – apodiktisch gesprochen – alles falsch. Im ersten Teil der Trilogie mache ich einen Vorschlag, was man unter einem Plagiat verstehen könnte.

Karl-Theodor zu Guttenberg – talentierter und politisch denkender Mensch Es fällt auf , daß Sie Herr Porzner weiterhin Herrn zu Guttenberg mit „Dr.“ anreden. Ich nehme an , daß dies mit dem Ergebnis Ihrer Trilogie zu tun hat. Andererseits wurde ihm der Dr.-Titel bereits aberkannt. Ich bin mir nicht sicher, ob es daher klug wäre , in der Diskussion diesen Titel weiter zu verwenden. Was meinen Sie dazu?

Das hängt mit meiner Trilogie zusammen, richtig. — Der Doktortitel wurde ihm zu Unrecht aberkannt. … Muss ich damit dieses Fehlurteil bestätigen? Was meinen Sie mit klug? Wo könnte das der Diskussion warum und wie schaden? Übrigens, man hält inzwischen eine Sensation für möglich. Herzliche Grüße 🙂

Jan Maron Übrigens…ich schreibe auch den Titel vor Herrn zu Guttenbergs Namen. Und wer wollte mir das schon verwehren können? Wenn es hier nicht gern gesehen wird, finde ich andere Seiten.

Man muss freilich immer die verdeckten und nicht verdeckten Argumente sehen. Wenn mich hier der Administrator ermahnt, muss man also seine Gründe zumindest „ertasten“, um an dieser Stelle eine wichtige Aristotelische Kategorie zu zitieren. Es ist nicht schwierig, seine Motive zu erkennen. Man muss sorgfältig abwägen, was vernünftig ist. Es geht ja letztendlich nicht um die Trilogie, sondern um die Rehabilitation, also um den Beweis, dass zu Guttenberg eine geniale Doktorarbeit verfasst hat. Wenn man Frau Bundeskanzlerin Merkel für die Argumentationen gewinnen will, sollte man sich wohl eher – wie gerade geschehen – verhalten. Herr Administrator, Sie haben völlig recht.

Hartmut Rißmann Ich wage mal einen Ausblick. Dann dürfte das Thema für die nächsten Talkshows von „Illner & Co.“ ja schon feststehen, das da lauten könnte: „Ist Frau Schavan noch tragbar für die CDU ?“ oder „Gehen Frau Merkel nun für 2013 die Minister aus?“ „Morgendämmerung für Steinbrück?“ etc. etc. und „Süddeutsche, Spiegel, taz“ etc. werden sich über das „Krisenmanagement Frau Schavans“ brüskieren. Kurz vor den Wahlen erscheint dann ein Buch von Frau Schavan „Ich wurde zu Unrecht gescheitert“ und Journalisten schreiben selbst ein „investigativ gestaltetes Buch, „Das lange Scheitern Annette Schavans“ . Die Linke fordert im neuen Jahr den sofortigen Rücktritt Frau Schavans und Hans-Peter Porzner beginnt seine nächste Trilogie mit „Die ehrliche Annette“. Irgendwie immer der gleiche Film , nur die Personen werden ausgetauscht. Da passt dann ja auch prima „der Minister“ als „Zwischenunterhaltung“ in das lange Verfahren passend vor den Wahlen. Der „Wahlkampfstratege“ der sich das alles ausgedacht hat ist unbezahlbar 🙂 🙂

Auch hier ein ganz gravierender Unterschied zu Annette Schavan. … https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621

Demnächst: http://www.hanspeterporzner.de/der-politik-irrtum/

Administrator Thema zum Jahresende: „Politsprech“ und das „Guttenberg-Passiv“ von Linguistik-Professor Martin Haase in einem Kommentar in der „taz“. Am Ende bittet die „taz“ um ein Spende für ihre Zeitung zur „Sicherstellung der journalistischen Unabhä…ngigkeit“. Eine neue „Erscheinung“ im Überlebenskampfes einiger Zeitungen an die wir uns wohl gewöhnen werden müssen. Möglicherweise ist dies aber auch ein Instrument für mehr „Qualität“ im „investigativen Journalismus“, denn der Leser kann ( noch freiwillig ) selbst entscheiden , ob er nur für den Kommentar zahlen oder die jeweilige Zeitung selbst unterstützen möchte oder nicht.
https://www.taz.de/Linguistik-Professor-ueber-Politsprech/!107529/


Haben verschiedene Politiker eigene Neusprech-Strategien? Ja, zum Beispiel haben wir Guttenberg das „Guttenberg-Passiv“ benannt: In seiner Stellungnahme zu den Plagiatsvorwürfen hatte er sich immer zu rechtfertigen versucht mit Formulierungen wie „es wurde zu keiner Zeit bewusst getäuscht“ oder „zu keiner Zeit bewusst nicht kenntlich gemacht“. Die Verlagerung vom unmittelbaren Vorwurf Plagiat auf das Wie der Rechtfertigung ist nur eine andere Form der Anklage. Auch hier muss aber der tatsächlich vorliegende Sachverhalt verstanden werden: man muss also die Doktorarbeit analysieren – erst von hier aus ist dann diese sogenannte Neusprech-Strategie tatsächlich zu verstehen (Hermeneutik). Die sich hervorkehrenden Verhältnisse sind also ganz anders zu bewerten. Wir bekommen einen gewissen ersten Eindruck, wenn wir Aristoteles‘ Metaphysik (Buch Gamma) und Jürgen Habermas, Dieter Henrich. Zwei Reden. Aus Anlaß des Hegel-Preises, Frankfurt a. M. 1974als Ausgangspunkte zu einer Orientierung berücksichtigen. Wie kann ein Metaphysiker mit dem Kommunikationstheoretiker sinnvoll einen Dialog führen? Vgl. hierzu:http://www.information-philosophie.de/ Die hier genannten Sachverhalte zwingen aber auch zur Untersuchung der sprachphilosophischen Konsequenz der Guttenbergschen Wissenschaftlichkeit, weil hier rückkoppelnd aus einer anderen Perspektive unsere Analyse bestätigt wird. http://mfmkmuenchen.livejournal.com/: Platon – Ralf Dahrendorf und Jürgen Habermas – Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg (Eine Skizze). (Eintrag: Die Rehabilitation Teil II. Siehe: 7.0. Jene Verlagerung ist aber bereits Ausdruck dessen, dass die Vorwürfe gegen Guttenbergs Doktorarbeit gar nicht zu halten sind. An vielen Stellen meiner Trilogie gehe ich darauf ein. Interessanter ist die Frage nach der Bedeutung des „Ganzen“ im historischen Prozess. Das betrifft aber schon längst nicht mehr die Doktorarbeit, sondern ihre Beurteilung als wichtige geisteswissenschaftliche Schrift.

http://www.information-philosophie.de/?a=1&t=584&n=2&y=1&c=1
Information Philosophie – Dieter Henrich: Die Philosophie in der Sprache
http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.information-philosophie.de&h=jAQGqRpJsAQHK4fyvMZ2GVveq5Ie_lAj_pzJheRr4Ue2TMw&s=1
Dieter Henrich: Die Philosophie in der Sprache

7.0.

Ein öffentlicher Text über das WikiPlott:

Die Trilogie „Das WikiPlott. Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg“ ist nun mit der Zusammenfassung „Der Poltik-Irrtum“ zu einem Abschluss gekommen. Die Trilogie ist im Verlag Kastner, Wolnzach 2011/2012 erschienen.

Teil I, Das WikiPlott, Wolnzach 2011

beschäftigt sich mit philosophischen Argumentationen, die der Doktorarbeit Guttenbergs zugrunde liegen und ausweisen, weshalb sie im philosophischen Sinne eine Doktorarbeit ist. Hier wird bewiesen, dass es in ihr nicht ein einziges Plagiat geben kann. Die hermeneutische Analyse zeigt, dass es im Kontext des Themas der Europäischen Verfassung um demokratische Universalisierungskategorien geht. Mit der Methode des „Modularisierens“, die von der Internetplattform GuttenPlag Wiki betrieben wurde, kommt die Sache dieser Doktorarbeit nicht in den Blick. Sie bezeichnet die Doktorarbeit eines Politikers, Geheimnisträgers und eines Wissenschaftlers. Die Analyse zeigt, dass Guttenberg gar nicht zitieren muss. In dieser Doktorarbeit kann es nicht ein einziges Plagiat geben. Das kann gar nicht häufig genug wiederholt werden.

Teil II, Die Rehabilitation, Wolnzach 2012

zeigt auf, wie die philosophische Argumentation in eine juristische überführt wird. Von hier aus wird die Einsicht zwingend und notwendig, weshalb Guttenberg der Doktortitel gar nicht entzogen werden kann. Die nachweisbare Ethik Guttenbergs erzwingt den Blick auf den § 242 BGB Treu und Glauben. Von hier aus auch ist die Rehabilitation im juristischen Sinne zu führen. Die innere Notwendigkeit der Problematik dieser Doktorarbeit zwingt Guttenberg zur Form dieser Doktorarbeit. Die Doktorarbeit selbst begründet dieses Vorgehen auf wissenschaftliche Weise. Die Form selbst ist die wissenschaftlich allein mögliche Antwort auf ihre sich erst langsam hervorkehrende und dann 2006 scharf werdende Problematik. Gerade weil Guttenberg auf jeder Seite diese Methode anwendet, kann so argumentiert werden, liegt ein klar strukturiertes und sich seiner selbst vergewissert habendes Denken vor! Niemand hätte ihm das 2011 abgenommen. Guttenberg hatte keine Chance. Er tat das damals für ihn einzig Richtige. Ähnliches gilt dann auch für seinen Doktorvater Peter Häberle.

Teil III, Der ehrliche Karl, Wolnzach 2012

widmet sich dem Verhältnis von Wissenschaft und Repräsentation. Ausgangspunkt ist Thomas Manns „Doppelroman“ „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ und „Königliche Hohheit“. Hier wird eine dritte Perspektive ausgearbeitet, von wo aus Thema, Inhalt und Form dieser Doktorarbeit in den Blick kommen. Was vermag Wissenschaft – und was Räpräsentation?

Vgl. hierzu den Eintrag vom 8. Dezember 2012 17:08 auf

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621. (Siehe unten.)

Teil IV, Der Politk-Irrtum, Wolnzach 2012

Fragment zu einem Pressetext

Wichtig ist natürlich auch diese kleine vierte, diese Trilogie zusammenfassende Schrift. Erst mit dem Vorliegen dieser drei Teile ist es möglich, die komplexen Argumentationen dieser Doktorarbeit insgesamt zu überblicken. Diese Zusammenfassung zeigt nun aber noch einmal aus einem anderen Licht, was das WikiPlott Teil I bereits ermittelt hat, nämlich die Zeitgleichheit der Sache des Politikers, des Geheimnisträgers und des Wissenschaftlers im Kontext des Scheiterns der Europäischen Verfassung 2006.

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2006 hat Guttenberg seine Doktorarbeit eingereicht; im Herbst 2008 hat er das überaus aufschlussreiche Vorwort geschrieben, 2009 ist sie erschienen! Guttenberg arbeitet also noch 2008 am Thema seiner Doktorarbeit, deren Thema 2006 gescheitert ist. Wie ist das zu verstehen? „Nicht gescheitert!“ Warum nicht? Mit welchen Inhalten in dieser Doktorarbeit haben wir es zu tun? Wir haben es mit einer programmatischen Text auf mehreren Ebenen zum möglichen Gelingen der Europäischen Verfassung zu tun. In sie mussten deshalb unterschiedliche Immunisierungsstrategien vor allzu unmittelbar vorgetragenen wissenschaftlichen und interessegeleiteten Falsifizierungen eingebaut werden. Die ganze Problematik Guttenbergs 2006 wird sichtbar, wenn man von einem Urtext der Doktorarbeit ausgeht und einer diesen Urtext verändernden erst 2009 publizierten endgültigen Fassung.

Mit dieser Zusammenfassung ist nun zugleich aber noch ein weiterer Sachverhalt anvisiert. Welches wissenschaftliche Wissen ist erforderlich, um das wissenschaftliche Neuland, das Guttenberg  mit seiner Doktorarbeit betritt, zu erkennen?

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8.0.

Vgl. hierzu den Eintrag vom 21. Dezember 2012, 15:03 auf:

http://www.facebook.com/#!/pages/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch/260131847346292?fref=ts. (Siehe gleich unten.)

Im November/Dezember 2012 hat Hans-Peter Porzner begonnen, seine Thesen auf der Plattform

http://www.facebook.com/#!/pages/Karl-Theodor-zu-Guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-Mensch/260131847346292?fref=ts

https://www.facebook.com/notes/karl-theodor-zu-guttenberg-talentierter-und-politisch-denkender-mensch/das-wikiplott-eine-rehabilitation-karl-theodor-zu-guttenbergs-ist-%C3%BCberf%C3%A4llig-/311640735528736?comment_id=6773621

zu diskutieren.

Vgl. hierzu auch die Einträge auf seinen beiden Blogs:

http://www.mfmkmuenchen.livejournal.com/

http://www.guttenplagwiki.wordpress.com/ 

Ziel ist es, wie er sagt, die Doktorarbeit noch einmal wissenschaftlich zu überprüfen. Die präzise Analyse der Veränderungen, die zu Guttenberg an den Zitaten vornimmt, macht dies notwendig: Dann wird auch der eigentliche Text dieser Doktorarbeit sichtbar. Porzner zeigt auch, warum Guttenberg hier an diesem archimedischen Punkt das Prüfungsrecht der Universität nicht verletzt.

Diese Einträge auf dieser Plattform zeigen vor allem eines: Porzner stellt sich auf wissenschaftliche Weise der Diskussion. Erst auf der Basis dieser Trilogie ist das möglich. Alle Argumentationen stehen nun zur Verfügung. Vgl. hierzu seinen Eintrag auf diesem Portal vom 18. Dezember 2012, 12:30 zum Thema „‚Politsprech’ und das ‚Guttenberg-Passiv’ von Linguistik-Professor Martin Haase in einem Kommentar in der ‚taz’“ https://www.taz.de/Linguistik-Professor-ueber-Politsprech/!107529/.

Diese Plattform ist sinnfälliger Beweis, dass Porzner seine Thesen nicht apodiktisch versteht, sondern diese Ausdruck des wissenschaftlichen Vorgehens selbst sind. Das aber erwartet er entsprechend auch von den verantwortlichen wissenschaftlichen Gremien. Tatsächlich müsste diese Doktorarbeit erst in wissenschaftlichen Seminaren erforscht werden. Für Porzner kann der Sache nur auf den Grund gegangen werden, wenn die Wissenschaft und die Universitäten erkennen, dass hier eine Doktorarbeit vorliegt, die selbst erforscht werden muss. Für ihn ist es unverständlich, wie die Wissenschaft sich hier hat unter Druck setzen lassen und vor allem, dass sie dem gesellschaftlichen Druck auch nachgegeben hat.

Aber es geht jetzt auch darum, der verfahrenen Situation, einen Ausweg zu verschaffen. Wie können die Wissenschaft und der Journalismus hier ihr Gesicht wahren?

Porzner hat sich am 10. März 2010 zu diesem Mammutprojekt entschlossen. Täglich beschäftigt er sich mit dieser Doktorarbeit mehrere Stunden. „Diese Doktorarbeit Dr. zu Guttenbergs ist eine geisteswissenschaftliche Schrift von großer Wichtigkeit.“

Um es zu wiederholen: Erst unter diesen wissenschaftlichen Bedingungen wird auch sichtbar, dass Guttenberg an keiner Stelle das Urheberrecht und das Prüfungsrecht der Universität verletzt hat.

Es braucht nicht weiter ausgeführt werden: Porzner beabsichtigt auch Vorträge zur Doktorarbeit Guttenbergs zu halten. „Es dürfte schwer fallen, meine (Hans-Peter Porzner) wissenschaftlichen Ergebnisse zu widerlegen.“

9.0.
Übergang zur Logik

Erste Fassung

Hallo Frau Gaedeke, der Administrator hat das zum rechten Augenblick (Kairos) beendet, ich hätte mich nämlich dann mit der Logik beschäftigen müssen, um diesen User endgültig zu widerlegen. Aber das hätte dann niemanden mehr interessiert, außerdem wäre das dann richtig hart geworden. Es sind sophistische Spiegelfechtereien, mit denen sich Platon in seinem „Sophistes“, was Guttenberg im Prinzip kennt – das kann man beweisen – auseinandersetzt. Ihnen auch einen schönen Abend und bis bald Ihr Hans-Peter Porzner 🙂

Zweite Fassung

Hallo Frau Gaedeke, der Admin hat diese fürchterlichen Beiträge dieser User gelöscht. (Aber ich sehe gerade, dass er sie fotografiert hat.) Das ist auf der einen Seite richtig und auf der anderen unangemessen, weil hiermit ein Dokument verzerrt wird, d.h. die Argumentationslinien sind in sich nicht mehr schlüssig. (Wie komme ich beispielsweise auf Christian David Precht? Da fehlt eben ein Eintrag eines entsprechenden Users. Usw.) Diese Dialoge hätten sehr schön die Notwendigkeit des Übergangs zur Logik bewiesen. Der User „Post von mir“ hat trotz allem ein interessantes Argument gegen mich ins Feld geführt. Weil ich mich mit Guttenberg erst nach seiner Aberkennung des Doktortitels beschäftigte, seien meine Analysen interessegeleitet und deshalb falsch. Das ist schon ein modernes sophistisches Argument par excellence. Aber es sollte nicht schwer fallen, das zu widerlegen.

Ich will das jedenfalls so nicht im Netz haben. Richtige Entscheidung.

Bekanntlich hat Sokrates mit den Sophisten auf dem Marktpatz um die Wahrheit gerungen. Platon hat diese Gespräche wohl in seinen Dialogen geschönt. Vom Übergang zur Kategorienlehre Platons, zur Kategorienlehre Aristoteles‘, zur Kategorienlehre Kants und dann zu der von Hegel sind es jeweils Lichtjahre. Das sind allerdings alles Sachverhalte, die notwendig sind, um diese Sache von demokratischen Universalisierungsbegriffen bei Guttenberg zu begreifen.

Wir bräuchten nun im Grunde eine Analyse auf der Basis meiner Einsichten und von GuttenPlagwiki. Herzliche Grüße H-PP

Originaltext:

Der Admin hat die fürchterlichen Beiträge dieser beiden User gelöscht. Das kann man im Internet nicht so stehen lassen. Das ist auf der einen Seite richtig und auf der anderen Seite wird damit ein Dokument verzerrt, d.h. ohne diese Beiträge wird auch das Ganze nicht so wirklich schlüssig.

Bekanntlich hat Sokrates mit den Sophisten auf dem Marktplatz über die Wahrheit diskutiert. Platon sein Schüler hat dann in seinen Dialogen alles geschönt. Wir hätten hier ein einzigartiges Dokument, vor allem weil es beweist, dass der Übergangzu einer Logik zwingend ist – ansonsten kreist der Dialog ewig so weiter. Von der Logik Platons zu der von Aristoteles, zu der von Kant; zu der von Hegel sind es jeweils Lichtjahre. Wenn wir bei Guttenberg die von ihm zur Sprache gebrachten Übergänge zu demokratischen Universalisierungsbegriffen verstehen wollen, müssen wir diese Zusammenhänge allerdings realisiert haben. – Ich sehe soeben, dass Sie alles fotografiert haben, der Admin hat also das komplette Dokument. Um es anders zu formulieren: was hier sich vorträgt, liegt auf der Zielperspektive, die ganze Problematik wissenschaftswürdig zu machen. Ich will das Ganze nicht im Netz haben, man muss sich diese präzisen Account nicht zerstören lassen, gibt es eine Möglichkeit, das Ganze präsent zumachen?

Dieser Eintrag wurde von mir durch folgenden Text unterlegt. (Im Sinne von Facebook – Änderungsverlauf des Eintrags: bearbeitet.)

Hallo Frau Gaedeke: der Admin hat die fürchterlichen Beiträge dieser beiden User gelöscht. Das kann man im Internet nicht so stehen lassen. Das ist auf der einen Seite richtig und auf der anderen Seite wird damit ein Dokument verzerrt, d.h. ohne diese Beiträge wird auch das Ganze nicht so wirklich schlüssig.

Bekanntlich hat Sokrates mit den Sophisten auf dem Marktplatz über die Wahrheit diskutiert. Platon sein Schüler hat dann in seinen Dialogen alles geschönt. Wir hätten hier ein einzigartiges Dokument, vor allem weil es beweist, dass der Übergang zu einer Logik zwingend ist – ansonsten kreist der Dialog ewig so weiter. Von der Logik Platons zu der von Aristoteles, zu der von Kant zu der von Hegel sind es jeweils Lichtjahre. Wenn wir bei Guttenberg die von ihm zur Sprache gebrachten Übergänge zu demokratischen Universalisierungsbegriffen verstehen wollen, müssen wir diese Zusammenhänge allerdings realisiert haben. – Ich sehe soeben, dass Sie alles fotografiert haben, der Admin hat also das komplette Dokument. Um es anders zu formulieren: was hier sich vorträgt, ist kein Sachverhalt einer Beliebigkeit, sondern liegt auf der Zielperspektive, die ganze Problematik wissenschaftswürdig zu machen. Ich will das Ganze nicht im Netz haben, man muss sich diesen präzisen Account nicht zerstören lassen, gibt es eine Möglichkeit, das Ganze präsent zu machen?